Von (dpa) |
16.07.2010
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Plauen/Zwickau
Internet-Stiefvater prügelt Jungen in den Tod
Grund: Zweijähriger gab nachts keine Ruhe - Mutter ruft Notarzt, beschuldigt Freund
Es ist eine Internetbekanntschaft seiner Mutter, die dem zweijährigen Karsten zum Verhängnis wurde. Der Junge aus dem sächsischen Plauen starb am Mittwochnachmittag, obwohl Ärzte stundenlang um sein Leben gekämpft hatten. Zwei Nächte zuvor soll der Ersatzvater, der erst wenige Wochen zuvor eingezogen war, zum ersten Mal brutal zugeschlagen haben, weil Karsten nachts keine Ruhe gab. Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat einen Haftbefehl gegen den aus Nordrhein-Westfalen stammenden 36-Jährigen beantragt - wegen Mordes. Die Tat sei offenkundig aus niedrigen Beweggründen verübt worden. Der zweijährige Junge sei wegen Kleinigkeiten am ganzen Körper blau geschlagen worden, sagte Staatsanwalt Bernd Sämann. Kastens 31-jährige Mutter, die zunächst ebenfalls festgenommen worden war, hat ihren Freund schwer beschuldigt. Der Mann bestreitet die Tat. Die schweren Kopfverletzungen und Blutergüsse am ganzen Körper des Jungen stammten von mehreren Stürzen. Die Staatsanwaltschaft glaubt ihm nicht. Kennengelernt hat die Vogtländerin ihren Lebensgefährten erst vor zwei Monaten im Internet. Vor drei Wochen sei er zu ihr gezogen, heißt es bei der Polizei. Nachbarn fiel die Familie aus dem fünften Stock eines gepflegten Wohnblocks kaum auf. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Vorstrafe wegen Kindesmisshandlung gegen den Mann. Nach Aussage der Mutter hatte ihr Freund am Sonntag angekündigt, die Erziehung des Jungen übernehmen zu wollen, weil sie zu nachsichtig und überfordert sei. In Sachsen sorgten in den vergangenen Jahren mehrere Fälle schwerer Kindesmisshandlungen für Aufsehen.
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Eklat beim China-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die Staatssicherheit verhinderte ein Treffen mit dem prominentesten chinesischen Bürgerrechtsanwalt Mo Shaoping in Peking. Offenbar auf politischen Druck platzte außerdem ein gewünschtes Gespräch mit Redakteuren der kritischen Zeitung "Nanfangzhoumo" in der südchinesischen Metropole Guangzhou (Kanton).
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Sein Bruder Prinz Harry und selbst Vater Prinz Charles sind noch dabei - Prinz William aber ist 2011 von der Liste der 50 am besten gekleideten Männer des Magazins "GQ" in Großbritannien geflogen.
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