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Von Hans-Jürgen Krehl |
07.08.2010
| Netzcode: 2442805 | 985 Mal gelesen.
Entlang an Bächern, Marterln und der Naab
Vom Plößberger Weiher an den Liebensteinspeicher
An der Staatsstraße von Plößberg nach Bärnau duckt sich dieses Feldkreuz unter die Äste einer mächtigen Kiefer. Bilder: Krehl (5)
Zweigeteilt ist unsere heutige Wanderung: Stille in den tiefen Wäldern an den Westhängen der Höhen, auf denen die Silberhütte thront. Im nahezu offenen Land genießen wir in der zweiten Hälfte die entsprechenden Ausblicke. Wir starten am Freibad Großer Weiher oder auch Plößberger Weiher. Die quer liegende Markierung Weiß-rot-weiß begleitet uns in der ersten Hälfte als Buchnerweg. Oft gluckern und plätschern die für die Abhänge des nördlichen Oberpfälzer Waldes typischen Bächlein neben den Wanderrouten. Unsere Strecke ist übrigens eine, die auch von Goldsteig- und Oberpfalzweg-Wanderern begangen wird.
Neben dem Buchnerweg ist es der Geisbach, der über die Granitblöcke springt. Sind wir bisher immer rechts bachaufwärts gegangen, so überqueren wir ihn an einem Brücklein, verlassen den Buchnerweg aber nach links. Wir gehen einen knappen Kilometer bergauf nordostwärts bis wir auf einen quer verlaufenden Forstweg stoßen. Es ist der Kleelochweg, der uns nach etwa eineinhalb Kilometern wieder zwischen Äcker und Wiesen hinausführt.
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Von Hans-Jürgen Krehl |
07.08.2010
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Entlang an Bächern, Marterln und der Naab
Vom Plößberger Weiher an den Liebensteinspeicher
Über der im Liebensteinspeicher aufgestauten Waldnaab steht die Schafmühle.
Aus Blech geschnitten und bemalt: gekreuzigter Heiland oberhalb von Schönlind.
Am "blechernen Gekreuzigten" zwischen zwei mächtigen Bäumen wählen wir den asphaltierten, geradeaus nach Ödschönlind führenden Landwirtschaftsweg. Dort überqueren wir die Staatsstraße 2172 (von Neustadt-Püchersreuth nach Hohenthann-Bärnau). Nur ein kurzes Stück geht es auf Asphalt hinunter zum Hochwasserspeicher Liebenstein.
Ein Weilchen dauert es , ehe wir direkt am Wasser weitergehen. Am Anwesen Frankengut führt nach links ein befestigter Landwirtschaftsweg ab, ein hoch aus einem Maisfeld ragender Schlagbaum zeigt ihn an. Wir folgen ihm entlang an zwei kleinen Weiherzipfeln. Sobald unser Weg auf einen Querweg stößt, biegen wir rechts ab, und nach etwa 400 Metern ist das Seeufer erreicht.
Von dort aus bewegen wir uns nach links den geschwungenen Uferlinien nach am südöstlichen Ufer des Speichers. An dessen Rand laden immer wieder Bänke zum Rasten ein. Stille auch hier, wo ein Stauwerk die Tirschenreuther Waldnaab aufhält. Aber mit den Wechseln der Buchten ist es eine kurzweilige und trotzdem ruhige Wegstrecke.
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07.08.2010
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Entlang an Bächern, Marterln und der Naab
Vom Plößberger Weiher an den Liebensteinspeicher
In prächtigen Farben wurde das Kreuz oberhalb von Geisleithen restauriert.
Am südöstlichen Ende wird der Auslauf des Sees auf einer alten, betonierten Brücke überquert und an den Wochenendhäuschen der Abzweig nach links genommen. Schon bald ist etwa 100 Meter links unten im Geisbachtal, wo wir inzwischen wieder sind, ein Pfahl mit Wegweisern zu sehen. Dort erfahren wir, dass die Kriegermühle längst abgerissen ist. Wie auf einem der hölzernen Schilder zu lesen ist, zweigt dort der dort der Mühlenweg ab.
Dem Wegweiser und dem im hohen Wiesen- und Buschbewuchs fließenden Geisbach folgen wir und stoßen auf eine Fischzuchtanlage. Elektrisch betriebene Wasserräder wirbeln Sauerstoff in das Wasser der Halterungen: Mit dem näheren Umland befinden wir uns schließlich im Kernland der oberpfälzischen Seen- und Teichlandschaft, dem Zentrum der Oberpfälzer Fischwirtschaft.
Restauriertes Feldkreuz
Die Anlage bleibt links liegen, wird überqueren die Staatsstraße 2172 und gehen nach Geisleithen hinein. Wir folgen dort nicht der Wegweisung nach Plößberg, sondern bleiben ein kurzes Stück auf
Dieses Marterl steht an der Wanderstrecke oberhalb des Liebensteinspeichers.
Asphalt und wenden uns auf halber Hanghöhe im Ort nach links. Unmittelbar nach einer scharfen Rechtskurve steht am Ende des Asphaltbelags ein besonders schön restauriertes Feldkreuz.
Nach einem Blick nach Plößberg hinüber, führt das Schlussstück unser Wanderung noch einmal einige Hundert Meter in den Wald hinein, wo Kinderstimmen auf den Campingplatz am Plößberger Weiher hindeuten. Direkt am Parkplatz des Freibades ist das Ende unserer Halbtagestour erreicht.
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Anfahrt
Auf der A 93 aus Norden kommend an der Ausfahrt Falkenberg ausfahren und der Beschilderung nach Plößberg folgen. Aus Süden die Autobahn an der Ausfahrt Flossenbürg verlassen und mehr...
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Auf der A 93 aus Norden kommend an der Ausfahrt Falkenberg ausfahren und der Beschilderung nach Plößberg folgen. Aus Süden die Autobahn an der Ausfahrt Flossenbürg verlassen und mehr...
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