Baierbrunn
Extrem frühe Geburt hat oft Spätfolgen
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| Auch kleinste Frühgeborene können mittlerweile überleben. Oft zeigen sich aber spätestens im Schulalter Beeinträchtigungen. Archivbild: dpa |
Das Apothekenmagazin "BABY und Familie" berichtet über eine niedersächsische Langzeitstudie, die ergab, dass 60 Prozent der Frühchen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1500 Gramm im Alter von zwei Jahren Entwicklungsdefizite haben, bei 21 Prozent wurden sie als "enorm" eingestuft. Viele Probleme zeigen sich erst im Kindergartenalter.
Eine englische Untersuchung, die seit 1995 läuft, stellte stark erhöhte Raten von Autismus, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und Lernbehinderungen bei ehemals extremen Frühchen fest. Kein Brutkasten und keine noch so perfekte Kinder-Intensivstation können offenbar den Mutterleib ersetzen.
Selbst wenn die Babys nur wenige Wochen zu früh geboren wurden, so beobachteten die Engländer aus Vergleichsdaten mit 400 000 Schülern, kamen diese Kinder häufiger in die Sonderschule als andere.
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