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Von Hans-Jürgen Krehl |
04.06.2011
| Netzcode: 2831325 | 726 Mal gelesen.
Herrliche Aussichten von der Burgruine
Von Fuchsmühl aus über den Hackelstein, Weißenstein und den Plößberg
Die Verwitterung hat diese Steinpodeste in Millionen von Jahren geformt. Auf den mächtigen Granitfelsen thronen noch heute die Reste der ehemaligen Burg Weißenstein.
Ausblicke auf die nördliche Oberpfalz bietet unsere Tour diesmal, allerdings gelingt das nur, wenn "Stein" und "Berg" bewältigt werden. An der Strecke reihen sich auf: Der 723 Meter hohe Hackelstein, auf 843 Meter Höhe steht die Burgruine Weißenstein und schließlich liegt mit dem 820 Meter hohen Plößberg der höchste Basaltkegel der Oberpfalz am Weg unserer Wanderung von Fuchsmühl aus, nordwestlich von Wiesau gelegen.
Auf dem Wanderparkplatz noch ein Stück oberhalb der weit ins Umland strahlenden Wallfahrtskirche beginnen wir unser Tour leicht bergauf mit der Markierung blaues Dreieck auf weißem Grund. Sie führt bis auf den Weißenstein hinauf. Zuerst aber verlassen wir den Forstweg links steil bergan auf einem von Forstgerätschaften schwer in Mitleidenschaft gezogenen Weg. Der rote Wegweiser "Gebirgsweg" ist fortan eine verlässliche Wegmarke. Nach und nach tauchen die Granitfelstürme des Hackelstein auf. Sie bieten sich in drei Gruppen und zeigen ihre ganze Wucht erst, wenn sie umrundet sind. Leicht stellt sich danach ein regelmäßiger Schrittrhythmus ein, und das lindgrüne Buchenlaub eines Frühlingswaldes garantiert Leichtigkeit für Gemüt und Seele, wenn der Wanderer seine Eindrücke nur nah genug an sich heranlässt. Sandige Forstwege leiten uns an den Fuß des Weißensteins. Jetzt darf einmal richtig "aufgestiegen" werden auf dem immer wieder stark verblockten Steig, an dem der Bogen des Kiebitzsteins am Weg liegt.
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Von Hans-Jürgen Krehl |
04.06.2011
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Herrliche Aussichten von der Burgruine
Von Fuchsmühl aus über den Hackelstein, Weißenstein und den Plößberg
Ausblick beim Marktredwitzer Haus ins Wunsiedler und Marktredwitzer Umland am Fuße des Kösseine-Blockmassivs. Bilder: Krehl (4)
An ihm zeigt sich die Wucht des Granits, der unmittelbar danach den hellen Formationen des Weißensteins weicht. Was aussieht, wie von Menschenhand bearbeitet, ist Ergebnis der Verwitterung, die sich in Jahrmillionen misst.
Mit viel Hingabe hat die Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth die Burgruine hergerichtet. Der Aufstieg ist nicht so, dass man die Aussichtsplattform unbestiegen lassen sollte: Fast rundum geht der Blick in die herrliche Oberpfälzer Landschaft.
Wir wenden uns auf der Goldsteig-Markierung anschließend dem Marktredwitzer Haus zu, das in rund 20 Minuten erreicht ist. Auf dem Weg dorthin sorgen aufschlussreiche Informationstafeln auf die Besonderheiten von Botanik, Tierleben und Geologie.
Beim Austritt aus dem Wald lohnen ein Paar Schritte an die Asphaltstraße, denn von dort bietet sich ein Ausblick auf Kösseine und das Umland von Wunsiedel und Marktredwitz. Entweder gleich oder nach einer Rast im Marktredwitzer Haus folgen wir für ein kurzes Stück der Asphaltstraße vor zur Straße von Friedenfels nach Waldershof und überqueren diese.
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Herrliche Aussichten von der Burgruine
Von Fuchsmühl aus über den Hackelstein, Weißenstein und den Plößberg
Mit viel Hingabe wurden Durchgänge und Aufstiege der Ruine Weißenstein restauriert.
Kurz bewegen wir uns nun auf der Markierung Rot-weiß, um auf einer Gabelung nach rechts hin die Markierung Weiß-blau-weiß aufzunehmen in Richtung Güttern und Kornthan. Aufpassen heißt es jetzt für den, der noch nach rechts hinauf auf den Plößberg will, wo Basaltformationen Hinweis sind auf die vulkanische Komponente in der Erdgeschichte der Region.
Egal, ob Plößberg oder nicht, wir bleiben auf der Markierung mit dem quer liegenden blauen Balken auf weißem Grund bis wir wieder auf das blaue Dreieck stoßen, das am Anfang unsere Markierung bis zum Weißenstein war. Beide Markierungen führen uns wieder zurück zum Wanderparkplatz, auf dem fast immer Autos stehen. Deutlicher Hinweis auf das beliebte Wandergebiet Steinwald.
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Herrliche Aussichten von der Burgruine
Von Fuchsmühl aus über den Hackelstein, Weißenstein und den Plößberg
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Blick nach Böhmen
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Die Fuchsmühler Wallfahrtskirche Maria Hilf strahlt weit in die nördliche Oberpfalz.
Auf dem Platz selbst findet sich noch einmal ein umfangreiches Informationsangebot über Natur und Geschichte der Region, aber auch einen weiten Blick nach Osten bis ins Böhmische hinein. Auch das ein Anklang an die Geschichte der böhmisch-bayrischen Wallfahrten - und vielleicht ein Anreiz, zum Abschluss noch die Wallfahrtskirche Maria Hilf zu besuchen.
Seit dem Jahre 1688 wuchs dort die Zahl der Wallfahrten stetig an und als deren Folge entstand von 1712 bis 1726 die Kirche, die schon von ihren Ausmaßen her ahnen lässt, wie stark die Volksgläubigkeit zu jener Zeit das Leben der Menschen prägte und beeinflusste.
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Anfahrt
Die Autobahn A 93 erschließt unser Wandergebiet von Süden und Norden her. An der Ausfahrt Wiesau die A 93 verlassen, eine Umfahrung führt um Wiesau herum nach Fuchsmühl. Dort durch mehr...
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