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"Ballast der Republik": Neues Album der Toten Hosen
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Von Hans-Jürgen Krehl |
04.07.2011
| Netzcode: 2872184 | 628 Mal gelesen.
Über den Kreuzweg zur Burgruine
Wandern durch Wälder und über Höhen im Süden von Oberviechtach
Im 12. Jahrhundert als Schutzburg für die in der Nähe vorbei führenden Handelsstraßen erbaut, zeigt sich Burg Haus Murach in Obermurach derzeit eingerüstet. Bilder: Krehl (5)
Der Beginn unserer Wanderung rund um die Stadt Oberviechtach verläuft zunächst auf der Nunzenrieder Straße und dann auf dem Kreuzweg weiter hinauf auf den Johannisberg. Für einen Wanderer ist er aber alles andere als ein Leidensweg. Unter der Bogenbrücke am südöstlichen Stadtrand ist die Bundesstraße 22 schnell unterquert, die Kirche bald erreicht, von der die Strecke weitgehend weitab von Verkehr und Lärm zum Ausgangsort zurück führt.
Eine farbig ausgestaltete Kreuzigungsgruppe beschließt den Kreuzweg mit seinen Stationen. Links davon auf 621 Metern Höhe steht die die Wallfahrtskirche St. Johannes Nepomuk. Im Jahre 1734 an der Prager Handelsstraße erbaut, geht bei gutem Wetter der Blick von dort in den Bayerischen Wald. Wer Glück hat, kann auch den Großen Arber sehen.
Rechts führt die Route weiter auf einem Stück auf Asphalt, dann auf der Markierung Karl-Krampol-Weg (Gelb-rot-gelb-senkrecht) in Richtung Eigelsberg. Sie folgt dem Knick dorthin aber nicht, sondern führt gerade weiter, am versteckten Haus der Oberviechtacher Wintersportler vorbei, auf die Kreuzung der Staatsstraße 2398 mit der Kreisstraße 40 zu.
Blick vom Kreuzweg aus durch den Bogen auf Teile der ehemaligen Kreisstadt Oberviechtach.
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Von Hans-Jürgen Krehl |
04.07.2011
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Über den Kreuzweg zur Burgruine
Wandern durch Wälder und über Höhen im Süden von Oberviechtach
Mit malerischem Gewinkel als Unterbau präsentiert sich St. Ägidius im Oberviechtacher Ortsteil Hof.
In Wanderrichtung kreuzen wir den Knotenpunkt und gehen ein Stück in Richtung Denglarn und Schwarzhofen. Aufpassen heißt es jetzt: Nach etwa 200 bis 300 Metern sitzt rechts in doppelter Mannshöhe an einem Baum in einem Glaskasten eine liebevoll bemalte Christusfigur, an der vorbei unser Weg jetzt in den Wald hinein geht. Wir nehmen die Markierung Goldsteig auf und folgen ihr bis zum Ortsausgang von Hof auf den Höhen westlich der ehemaligen Kreisstadt.
Im Bereich der Kreuzung ist ein Hinweis auf das nahe Naturdenkmal Sattelroß zu finden, zu dem sich ein Abstecher durchaus lohnt. Mit Fantasie lässt sich ein fünfeinhalb Meter langer und zweieinhalb Meter hoher Stein aus oberpfälzischem Granit als Sattel eines Rosses erkennen, was nicht ohne Einfluss auf die lokale Legendenbildung geblieben ist. An weiteren, doch relativ unscheinbaren Gesteinsformationen und einer Antennenanlage mitten im Forst vorbei, führt der Wanderweg weiter, ehe er kurz vor Obermurach über eine Lichtung am Waldrand hinweg einen äußerst reizvollen Ausblick auf die mittlere Oberpfalz gewährt.
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04.07.2011
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Über den Kreuzweg zur Burgruine
Wandern durch Wälder und über Höhen im Süden von Oberviechtach
Ein hinter Glas sitzender Christus markiert hoch an einem Baum den Beginn der Goldsteig-Markierung.
In Obermurach ist die Burgruine Haus Murach als zentraler Aussichtspunkt der Region zwar derzeit ein gerüstet (siehe im Kasten), bleibt aber nicht deshalb links liegen, und wird nun auf stetig bergab führendem Streckenteil rechts umgangen. Der Weg kreuzt oberhalb von Antelsdorf und Dietersdorf - gewissermaßen von Waldstück zu Waldstück - an einem schönen Bildstock einen Landwirtschaftsweg und tritt kurz danach auf freies Gelände aus.
Während anschwellendes Verkehrsrauschen die B 22 ankündigt und diese überquert wird, bewegen wir uns an Industrieansiedlungen westlich der Stadt Oberviechtach auf den Ortsteil Hof zu. Etwas versteckt, doch direkt an unserer Wanderstrecke, erwartet uns dort unvermittelt ein kirchengeschichtliches Kleinod der nördlichen Oberpfalz.
Hinter recht unscheinbarem Äußeren verbirgt das Kirchlein St. Ägidius Fenster und Nischen romanischen Ursprungs. Das Gotteshaus kann die Einflüsse späterer Um- und Einbauten zwar nicht verbergen, es wird aber in der Region Oberviechtach ganz besonders verehrt.
In nordwestlicher Richtung verlassen wir Hof und nach kurzem Anstieg sind die Höhen westlich der Stadt erreicht. Sie bieten einen Ausblick auf weite Teile Oberviechtachs, das jedes Jahr um diese Jahreszeit mit den Aufführungen des Doktor-Eisenbarth-Festspiels einen kulturellen Höhepunkt in der setzt. Das Freilichtspektakel endet mit der letzten Vorstellung am 9. Juli.
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Streckenbeschreibung
Über 12 Kilometer führt unsere Strecke, drei Stunden sind zu veranschlagen. Sie beginnt an der Nunzenrieder Straße im Zentrum von Oberviechtach. Dort gibt es neben mehr...
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Streckenbeschreibung
Über 12 Kilometer führt unsere Strecke, drei Stunden sind zu veranschlagen. Sie beginnt an der Nunzenrieder Straße im Zentrum von Oberviechtach. Dort gibt es neben mehr...
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