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"Ballast der Republik": Neues Album der Toten Hosen
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Von Hans-Jürgen Krehl |
16.07.2011
| Netzcode: 2889726 | 581 Mal gelesen.
Durchs Waldreservat in den Buchenhain
Reizvolle Wanderung von Waidhaus zur Kirche in Reichenau und wieder zurück
Unbewirtschaftet und der Natur überlassen: Mitten durch das Naturwaldreservat an den Waidhauser Schloßhängen führt unsere Wanderung. Bilder: Krehl (3)
Einen rechten Wald-Genuss verspricht unsere Wanderung in weitgehend unbemerkbarer, aber unmittelbarer Nähe der Grenze zum Nachbarland Böhmen. Wir beginnen sie beim Waidhauser Rathaus, wo Parkplätze in ausreichender Zahl bis hinunter zum Bocklradweg zur Verfügung stehen.
Unsere zentrale Markierung ist ein liegendes Rechteck mit Diagonale von links unten nach rechts oben. Die linke obere Hälfte ist weiß, die untere rot. Wir nehmen sie am Kriegerdenkmal auf. Generelle Richtung ist der 775 Meter hohe Waidhauser Sulzberg. Den überqueren wir später, durchqueren aber davor die Schlosshänge. Stetig ist der Anstieg, nachdem wir Friedhof und Freibad am nordöstlichen Ortsrand rechts haben liegen lassen.
So richtungsweisend unsere Markierung rot-weiß auch ist, wir verlassen sie trotzdem noch im unteren Teil der "Schloßhäng", ignorieren den Wegweiser nach Reichenau bei der Überquerung einer Forststraße und gehen geradeaus weiter immer bergan. Zu Unruhe ist kein Anlass, denn später treffen wir "unsere" Markierung wieder, sie wird uns dann - von OWV-Markierungswart Detlev König und Ehefrau Gerlinde bestens betreut - verlässlich zum Ausgangspunkt zurück leiten.
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Von Hans-Jürgen Krehl |
16.07.2011
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Durchs Waldreservat in den Buchenhain
Reizvolle Wanderung von Waidhaus zur Kirche in Reichenau und wieder zurück
Hoch über Reichenau steht die Kirche St. Johannes der Täufer, bevor es hinein geht in die Wälder um den Greifenberg.
Verlockendes Ziel ist das Naturwald-Reservat "Schloßhäng" der Staatsforsten. Unbewirtschaftet bleibt der Wald dort, gefallene Bäume liegen beiderseits des von Buchen umrandeten Wanderwegs, dessen Benutzung die Forstbehörden ausdrücklich gestatten. Ihre Eingriffe zur Sicherheit der Wanderer sind die einzigen in diesem Reservat, in dem beobachtet wird, wie es sich bei all den Einflüssen entwickelt.
Neben Wanderern besuchen in unregelmäßig Abständen auch Wissenschaftler und Forscher den Wald, doch die bemerkt man nicht oder kaum - und auch die Wanderer sind gehalten, sich so unauffällig wie nur möglich zu verhalten.
So ist auch gut schweigend und schauend zu wandern in diesem Wald auf gewundenem Pfad durch teilweise verblocktes Gelände, was im Übrigen den Wert ausmacht für Wissenschaft und Forschung, die dort dem Wandel von Pflanzen- und Tierwelt nachspüren.
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Betragte Batumriesen
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Wir dagegen genießen den eindrucksvoll gewunden Pfad zwischen moosüberzogenem Fels, jungem Buchen-Aufwuchs und betagten Baumriesen, die gefallenen oder auch stolz und kraftvoll in lichte Höhen ragen. Ohne Aussicht passieren wir den Rastplatz "Altes Schloß". Nichts ist es allerdings mit der Aussicht von dort oben, weil die Ruhebank und das unmittelbare Areal völlig eingewachsen sind. Wohl ein Tribut an das Reservat.
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16.07.2011
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Durchs Waldreservat in den Buchenhain
Reizvolle Wanderung von Waidhaus zur Kirche in Reichenau und wieder zurück
Verzweifeln und räsonieren darüber muss der Wanderer nicht, denn nur wenige Kilometer weiter - an einem Südosthang gegen Reichenau zu - zieht der kathedralenartig sich erhebende Buchenwald uns in seinen Bann. Bestens ist hier die Funktion der Buche als "Mutter des Waldes" zu beobachten. Schützend bereitet der Bestand sein Geäst über vielfältigsten Aufwuchs, wohltuend legen sich Ruhe und Abgeschiedenheit auf Körper und Seele des Wanderers.
Und die weichen auch nicht, bis "die Reichenau" - so bezeichnen die Einheimischen das Dorf hart an der Grenze zwischen dem Oberpfälzer und dem Böhmerwald - am oberen Ortsrand erreicht ist. Wir verlassen den Ort im Zentrum bergauf in Richtung der Kirche, nicht ohne einen Blick zur Seite gegenüber zu werfen auf die beiden herrlichen alten Häuser am Ortsrand. Eine Augenweide die Dächer, Fenster und Tür - proportioniert in den Maßen regionaltypischer, ländlicher Architektur. In der Folge verlassen wir Reichenau (siehe Streckenbeschreibung) und tauchen ein in das dichte, jahreszeitlich tief dunkle Grün der Wälder um den Greifenstein, die uns erst wieder freigeben im Bereich der silbrig schimmernden Anlagentürme der Gas-Verdichterstation. Danach erreichen wir über einen Feldweg Frankenreuth, von wo aus es am Freibad vorbei nur noch wenige hundert Meter zum Ausgangspunkt zurück sind.
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Die Strecke ist etwa 13 Kilometer lang und in dreieinhalb Stunden auf schmalen Wanderwegen, Forststraßen und Landwirtschaftswegen auch für Kinder gut zu bewältigen. Kurz nach dem Rastplatz "Altes mehr...
Anfahrt
Aus Westen kommend, die A 6 Nürnberg-Pilsen an der Ausfahrt Waidhaus verlassen, am Marktplatz Wegweiser Rathaus; aus dem Süden B 22 an Ausfahrt Oberviechtach verlassen und über mehr...
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Die Strecke ist etwa 13 Kilometer lang und in dreieinhalb Stunden auf schmalen Wanderwegen, Forststraßen und Landwirtschaftswegen auch für Kinder gut zu bewältigen. Kurz nach dem Rastplatz "Altes mehr...
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Aus Westen kommend, die A 6 Nürnberg-Pilsen an der Ausfahrt Waidhaus verlassen, am Marktplatz Wegweiser Rathaus; aus dem Süden B 22 an Ausfahrt Oberviechtach verlassen und über mehr...
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