Ebersberg
Ein fitter Geist im fitten Körper
Sport und Bewegung verbessern bei Schulkindern auch die Kognition
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| Ob Ballspiel oder Seilspringen, egal - Hauptsache, Kinder haben Bewegung. Das hilft sogar beim Rechnen. Archivbild: Stephan Huber |
Nach der Auswertung von rund zwölf Studien mit insgesamt 200 Schulkindern fanden Forscher der University of Georgia in den USA heraus, dass eine Stunde mehr Sport am Tag die Kinder besser rechnen und lesen lässt.
Alles zählt
Dabei spielte es keine Rolle, ob die Kinder kurze Strecken rannten, Springseil hüpften oder mit Hula- Hoop-Reifen übten, wie es in der Zeitschrift "Geistig fit" (Ausgabe 3/2011) heißt.
Die Experten vermuten, dass durch die Bewegung vor allem eine bestimmte kognitive Fähigkeit trainiert wird: die der Handlungsplanung. Diese brauchen Kinder zum Beispiel, um aufmerksam zu bleiben oder zu entscheiden, wann sie etwas im Unterricht aufschreiben oder fragen sollten.
Sprache unbeeinflusst
Sportliche Kinder profitieren aber auch bei der Fähigkeit, Zahlen und Wörter lange genug im Gedächtnis zu behalten, um sie geistig bearbeiten zu können. Keine Verbesserung zeigte die Bewegung hingegen im Hinblick auf die Sprachkompetenz oder die Fähigkeit, sich Objekte vorzustellen.
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