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Von Hans-Jürgen Krehl |
24.09.2011
| Netzcode: 2975343 | 433 Mal gelesen.
Herbst auf Acker und Wiesen
Wanderung vom Oberpfälzer Freilandmuseum zum Häuslberg
Bank mit wenig Aussicht. Bilder: Krehl (4)
Ein alter Steinbruch am östlichen Wendepunkt unserer Wandertour gab ihm seinen Namen: Der Häuslberg-Rundweg hat seinen Ausgangspunkt neben der Einfahrt zu den Parkplätzen des Oberpfälzer Freilandmuseums an der Straße von Neusath nach Namsenbach.
Ein grünes Hinweisschild, leicht verdeckt von Gebüsch, zeigt uns auch die Markierung: Ein roter, senkrechter Strich auf weißem Grund begleitet uns zuverlässig und ohne Lücken durch ruhige Wälder. Sie bieten immer wieder Blicke vorwiegend in östlicher Richtung ins Land hinein, auf den beiden Schlusskilometern auch auf die nahe liegende, ehemalige Kreisstadt Nabburg.
Die Dächer von Haselhof
Stetig bergan geht es zunächst direkt neben dem untersten Bus-Parkplatz des Freilandmuseums. Das Kirchlein auf dem Kalvarienberg mit den Kreuzwegstationen bleibt über uns. Es liegt zwischen unserem Wanderweg und dem weitläufigen Museumsgelände.
Nach einem knappen Kilometer treten wir aus dem Wald heraus und es bietet sich ein Ausblick nach Nordwesten. Die Dächer von Haselhof liegen vor uns, ehe nach einem weiteren Kilometer ein Bänklein zu kurzer Rast einlädt: Der Blick auf Tauchersdorf und die umliegenden Felder strahlen Ruhe aus. Dass verhältnismäßig wenige Ansiedlungen zu sehen sind verstärkt den Eindruck noch und erklärt, warum den Wanderer während der nächsten Stunde Stille umgibt.
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Von Hans-Jürgen Krehl |
24.09.2011
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Herbst auf Acker und Wiesen
Wanderung vom Oberpfälzer Freilandmuseum zum Häuslberg
Schwarzerlen spiegeln sich in einem der Weiher oberhalb von Namsenbach.
Einen scharfen Knick macht die Wanderstrecke nach einem Kilometer, wir gehen jetzt in südlicher Richtung. Der namensgebende Steinbruch am Häuslberg bleib in östlicher Richtung liegen. Die ökologisch bemerkenswerten Ödflächen in seiner Nähe finden Erwähnung in der Auflistung von "Naturdenkmälern und Landschaftsbestandteilen im Landkreis Schwandorf".
Gleichmäßig schlängelt sich der Weg durch den Wald, aus dem immer wieder die Kunststoffplanen aufleuchten, mit denen die Waldbesitzer ihre Holzvorräte zum trocknen abdecken. Auffallend ist dies in den Wäldern der Oberpfalz besonders: Holz ist zu einem kostbaren Energiespeicher geworden, dessen Zuwachs an Bedeutung und Wert noch vor wenigen Jahren kaum zu ahnen war.
Die Häuseransammlung von Mitteraich ducken sich zwei Kilometer weiter in den Oberpfälzer Wald. Der Blick von den Höhen um den Häuslberg lässt die Felder als Mosaik erscheinen, das Grün der Wiesen und Maisfelder dominiert noch, aber die ackernden Bauern mit ihren ameisenhaft kleinen Maschinen in der Ferne mischen mehr und mehr das Braun ihrer umgepflügten Getreide- und Kartoffelfelder darunter.
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Herbst auf Acker und Wiesen
Wanderung vom Oberpfälzer Freilandmuseum zum Häuslberg
Die Dächer von Nabburg reflektieren im herbstlichen Dunst eine fahle Spätsommersonne.
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Kette von Fischweihern
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Nach einem nur etwa 300 Meter langen Asphaltstück - dem einzigen auf unserer Route mit Ausnahme der Dorfstraßen von Pamsendorf und Neusath - und einer langen, schnurgeraden Strecke bergab, stehen wir plötzlich vor einer langen Kette von Fischweihern, die ruhig in der noch warmen Herbstsonne glänzen.
Im Gegenlicht am gegenüberliegenden Berghang klauben fleißige Hände Kartoffeln und Steine auf einem Vollernter auseinander. Wir bewegen uns zwischen den Weihern hindurch und gehen zeitweise an den gelb-rot-gelben Markierungen des Karl-Krampol-Wegs entlang. Die Weiher bleiben bald hinter uns und auf langem Weg immer entlang des Aschbachs. Im Schatten der Bäume auf den begleitenden Hängen geht es dem Dorf Namsenbach zu.
Im Dorf angelangt, wenden wir uns gleich nach rechts. Hinter dem vor uns liegenden Hügel liegen Neusath und die Gebäude des Freilandmuseums. Der Reiz dieses letzten Wegstücks aber besteht in dem weiten Ausblick auf Nabburg, dessen Stadtteil Venedig sich malerisch über die Naab erhebt.
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24.09.2011
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Herbst auf Acker und Wiesen
Wanderung vom Oberpfälzer Freilandmuseum zum Häuslberg
Wer Glück hat und bei Sonnenschein wandert, der sieht die Dächer in der Sonne aufscheinen, was die mittelalterliche Anmutung des Kerns der ehemaligen Kreisstadt. Wer erinnert sich nicht noch an die Zeit, als die Autos der Region noch das Kennzeichen NAB trugen.
Nicht ohne ist auch das Dorf Neusath, das, im Vorfeld des Freilandmuseums liegend, ins Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit gerückt ist. Auf einem schmalen, sandigen Pfad neben der Kreisstraße SAD 36 gehen wir dem Ende unserer herbstlich angehauchten Wanderung zu.
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Anfahrt
Aus Süden und Norden die Autobahn A 93 an der Ausfahrt Nabburg verlassen und in Richtung Oberviechtach weiterfahren. Am Kreisverkehr zum Freilandmuseum abbiegen. Die Strecke ist mehr...
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Aus Süden und Norden die Autobahn A 93 an der Ausfahrt Nabburg verlassen und in Richtung Oberviechtach weiterfahren. Am Kreisverkehr zum Freilandmuseum abbiegen. Die Strecke ist mehr...
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