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Von der Blume zum Duft
Ein bisschen Rose, ein Hauch Jasmin und dann noch etwas Lavendel: Besuch beim Parfüm-Macher
Als Lutz Lehmann sechs Jahre alt war, musste er durch die Nasenschule. Heißt: Sein Vater hielt ihm oft einen Duft vor die Nase. Und er musste raten, was das war. Wie sein Vater und sein Großvater ist auch Lutz Lehmann nun ein Parfümeur - ein Parfüm-Macher. Schon als Kind durfte er seine ersten Düfte mischen.
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| Das ist der Parfüm-Macher Lutz Lehmann in seinem Laden in Berlin. Schon als Kind entwarf er die ersten Düfte. Bilder: dpa |
Im Alter von etwa 30 Jahren übernahm er das Parfüm-Geschäft in Berlin. Viele Glasflaschen reihen sich dort vor großen Spiegelwänden. Darin sind braune, durchsichtige oder gelbe Flüssigkeiten - Parfüms, die Lutz Lehmann selbst entworfen hat. Und zwar direkt unter dem Geschäft, in seinem Labor. Der Zutritt ist streng verboten. Dort stecken nämlich all seine Geheimnisse: Zum Beispiel spezielle Flaschen mit den wertvollen ätherischen Ölen, die man zum Mischen der Düfte braucht. Oder seine Parfüm-Rezepte. Das alles darf keiner sehen - sonst könnte man seine kostbaren Düfte ja nachbauen.
Ein paar Sachen verrät er aber: "Die Luft ist dort immer frisch, damit man gut riechen kann." Außerdem ist es kühl und dunkel - so halten sich die kostbaren Stoffe länger. In seinem Labor macht Lutz Lehmann auch richtig besondere Düfte: "Manchmal kommen Filmstars, die sich bei mir ihren eigenen Duft machen lassen", erzählt der Parfümeur. Einen, den niemand sonst hat. Diese persönlichen Düfte sind irre teuer.
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