- Seite 1
- Seite 2
Nicht für die Ewigkeit
Was aus den großen Figuren auf Faschingsumzugswägen wird
Jetzt geht's richtig los: In der nächsten Woche beginnt mit der Weiberfastnacht am Donnerstag der Faschings-Endspurt. Und am Rosenmontag freuen sich viele auf die großen Umzüge in den Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf, die man auch live im Fernsehen mitverfolgen kann.
|
| Bei Faschingsumzügen fahren oft tolle Wagen mit. Archivbild: Hartl |
Nur Gnadenfrist
Der Chef des Rosenmontagszuges in Köln verkauft sie aber trotzdem nicht. Der Mann heißt Christoph Kuckelkorn. Eine Zeit lang stehen die Figuren auf den Wagen noch in einer Halle herum. Dann werden sie von den Wagen abgerissen und in einem Container zerstampft.
Der Grund: Sonst stehen die Figuren irgendwo in einem Garten herum und werden mit der Zeit immer hässlicher, sagt Christoph Kuckelkorn. Er glaubt, dass es besser ist, wenn der Rosenmontagszug nur ein paar Stunden lang durch die Stadt zieht, und dann alles vorbei ist. Wie ein schöner, verrückter Traum.
Schön ist es auch, im Karnevalszug mitzulaufen, Bonbons und Schokolade zu werfen - das ist schon ein Riesenspaß. Der einzige Nachteil: Man kann die ganze Zeit nicht aufs Klo gehen. Eines der Klohäuschen für die Zuschauer aufzusuchen, dauert einfach zu lange. Dann ist die Gruppe, zu der man gehört, schon längst weitergezogen. Und da die Gehwege voller Menschen sind, kommt man nur langsam voran und kann seine Gruppe kaum noch einholen.
- Seite 1
- Seite 2






















