- Seite 1
- Seite 2
Zur Fastenzeit ein Feuer
Mancherorts gibt es am Ende des Faschings noch einen alten Brauch
Bunte Kostüme, Musik und jede Menge Spaß - so wird in diesen Tagen Fastnacht oder Karneval gefeiert. Kaum ist das vorbei, steht das nächste Ereignis an: das Funkenfeuer in einigen Gemeinden im Süden Deutschlands.
|
| In einigen Orten in Süddeutschland ist ein uralter Brauch bis heute erhalten geblieben: Am Sonntag nach Aschermittwoch werden meterhohe Holzstapel angezündet, um den Winter zu vertreiben. Bild: dpa |
Holz sammeln gehen
Bis es so weit ist, bereiten die Menschen dort einiges vor. Denn das Holz muss vorher gesammelt und gestapelt werden. Dafür sind die Jugendlichen im Ort zuständig. Sie klappern die Häuser ab und fragen, ob sie Holz bekommen. Auch alte Weihnachtsbäume nehmen sie mit.
Dann bringen sie alles auf den Funkenplatz und türmen es meterhoch auf. "Früher haben sie das Holz noch mit großen Schlitten über den Schnee gezogen. Heute holen sie es mit dem Traktor ab", erzählt Frau Speiser.
Sobald der große Holzstapel aufgebaut ist, müssen die Jugendlichen ihn gut bewachen - manchmal auch über Nacht. "Das ist wichtig, damit niemand Schabernack treiben kann und den Stapel schon vor dem Funkenabend anzündet", sagt Rosi Speiser. Das ist tatsächlich schon ein paar Mal passiert.
- Seite 1
- Seite 2
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:
Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?
Dann registrieren Sie sich hier!zum Thema






















