Aus dem Leben eines Hirschrufers
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Er hat dpa-Nachrichten für Kinder erzählt, dass man mit dem Röhren Hirsche in der Paarungszeit anlocken kann. Zur Paarungszeit sagt man auch Brunft. Mit ihren Rufen locken die Männchen die Weibchen an - und verscheuchen die Rivalen.
Wieso wollen Sie röhren wie ein Hirsch?
Karl-Heinz Betz: «Ich bin seit vielen Jahren Jäger und war schon immer musikalisch veranlagt. Wie ein Hirsch rufen zu können, eignet sich besonders gut für die Jagd. Ich kann damit Hirsche zur Brunftzeit aus den Tiefen der Wälder anlocken.»
Wie röhrt man am besten?
Karl-Heinz Betz: «Es werden oft Hilfsmittel eingesetzt. Denn ein Hirschrufer versucht die große Luftröhre eines Hirsches nachzuahmen. Hierfür benötigt er auch schon mal ein Ochsen-Horn oder ein Schnecken-Horn. Manche Hirschrufer benutzen auch Lampenschalen. Es gibt auch viele Hörspiele von denen man lernen kann.»
Wann üben Sie das Hirschrufen?
Karl-Heinz Betz: «Ich übe regelmäßig zu Hause. Im Badezimmer klingt es besonders gut, aber wenn ich alleine bin, dann röhre ich auch schon Mal in der Wohnstube. Ich übe mit einem Tritonschnecken-Horn und einem Ochsenhorn.»
Was sagt ihr Familie dazu, wenn Sie zu Hause Hirschrufe üben?
Karl-Heinz Betz: «Meine Familie hat sich daran gewöhnt. Der einzige der sich manchmal meldet, ist mein Dackel.»
Wie sollte ein Hirschruf klingen?
Karl-Heinz Betz: «Es sollte so ähnlich klingen wie eine Kuh. Nur noch viel brummiger. Es gibt auch unterschiedliche Rufe. Es gibt zum Beispiel einen Kampf-Ruf, einen Herausforderer-Ruf - es gibt aber auch ein müden knurrigen Ruf.»





















