Regierungsparteien wollen Schlussstrich ziehen
Opposition fordert weiter Aufklärung von Wulff
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| Die Opposition fordert nach der Entschuldigung von Bundespräsident Christian Wulff weiter Aufklärung. Bild: dpa |
Dagegen sprachen sich Vertreter der Bundesregierung dafür aus, die Diskussion um Wulff nun zu beenden und zu drängenden Sachthemen zurückzukehren. In Zeitungsinterviews warnten Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bildungsministerin Annette Schavan (beide CDU) vor möglichem Schaden, den das Amt des Bundespräsidenten ansonsten nehmen könnte.
Wulff hatte sich am Donnerstag nach massivem Druck für seinen zögerlichen Umgang mit der Kreditaffäre entschuldigt. Er räumte in einer persönlichen Erklärung im Berliner Schloss Bellevue ein, dass er als niedersächsischer Ministerpräsident den Kredit über 500.000 Euro, den er bei der Gattin eines befreundeten Unternehmers für sein Haus aufgenommen hatte, vor dem Landtag in Hannover hätte offenlegen sollen. «Das war nicht geradlinig und das tut mir leid.»
Gleichzeitig betonte Wulff, er wolle sein Amt weiter gewissenhaft fortführen. Dafür bitte er die Bürger um ihr Vertrauen. Zuvor war Wulffs Sprecher und langjähriger enger Vertrauter Olaf Glaeseker von seinen Aufgaben entbunden worden. Wulff bedauerte das, Gründe nannte er aber nicht.
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles nannte Wulffs persönliche Erklärung längst überfällig. Nun bleibe die weitere politische Aufarbeitung abzuwarten. SPD-Vizefraktionschef Hubertus Heil sagte, die Trennung von seinem Sprecher sei kein Ersatz für die Aufklärung in der Sache. Es müsse geklärt werden, ob Wulff seinerzeit gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen habe. Aus Sicht der
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast ist die Entschuldigung unzureichend.
Dagegen sprach sich die stellvertretende CDU-Vorsitzende Schavan dafür aus, die Debatte um Wulff nun zu beenden. «Der Bundespräsident hat Informationen gegeben und sich für sein Verhalten entschuldigt. Jetzt sollten wir zu dem zurückkehren, was wirklich wichtig ist», sagte die Bundesbildungsministerin der Zeitung «Welt am Sonntag». Mit der Art, wie gerade über den Bundespräsidenten diskutiert werde, könne man jedes politische Amt beschädigen.
Ähnlich äußerte sich Bundesfinanzminister Schäuble. «Wir haben ein hohes Interesse daran, dass das Amt des Bundespräsidenten unbeschädigt bleibt», sagte er der «Bild am Sonntag». «Daher halte ich ein gewisses Maß an Zurückhaltung für sinnvoll.»
Auch die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, hält Wulffs Erklärung für ausreichend. «Seine Entschuldigung verdient Anerkennung, deshalb sollte nun Ruhe in die Debatte einkehren», sagte sie .
Aus Sicht des Bonner Politikwissenschaftlers Gerd Langguth ist die Glaubwürdigkeit des Präsidenten «nur temporär beschädigt». Langguth sagte der «Passauer Neuen Presse»: «Er hat jetzt die Chance, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.» Als großen Befreiungsschlag betrachtet der Politologe die Erklärung Wulffs aber noch nicht.
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markwort hats zugegeben...
weil ein bildzeitungs journalist nicht mit auf die ägyptenreise von wulf mitgenommen wurde hat dieser eine hetzkampagne gegen den bundespräsidenten der bundesrepublik deutschland losgetreten.
bild beschädigt damit das ansehen der bundesrepublik deutschland weltweit und stellt diese als bananenrepublik dar.
gewissenloser, grössenwahnsinniger schmutz journalismus zerstört das ansehen von allen deutschen und insbesondere das der kanzlerin die in dieser schwersten zeit die vollste unterstützung aller nötig hätte.
uuuuuuunglaublich wieviele idioten dieses trauerspiel nicht durchschauen!!!!
ps.:man sollte von allen rücktritts schreihälsen mal deren eigenes finanzgebaren genauestens überprüfen... da würde bald ruhe herrschen!!!
Motto: keine Angabe
(Lieblings)-Webseite: Keine Angabe