Udo Kier schlüpft in die Rolle des Superbösen: In "Iron Sky - Wir kommen in Frieden!" mimt der deutsche Schauspieler Hitlers Nachfolger, der auf der dunklen Seite des Mondes lebt
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Regiedebütant Oliver Ziegelbalg verfilmt Wladimir Kaminers Bestseller "Russendisco"
Wladimir Kaminers Bestseller aus den wilden Zeiten nach dem Mauerfall kommt ins Kino. Kaminer wird im Film von Matthias Schweighöfer gespielt. Regiedebütant Oliver Ziegenbalg macht aus der Anekdotensammlung ein buntes Buddy-Movie, eine Komödie über Freundschaft.
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"Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung" in neuer Dimension
Fans der legendären Weltraum-Saga dürfen sich freuen: Im Jahr 1999 kam "Star Wars: Episode 1", der erste Teil der zweiten Trilogie über die Anfänge des "Krieg der Sterne", in die Kinos - nun bringt Regisseur, Produzent und Mastermind George Lucas das Werk erneut heraus, diesmal allerdings dreidimensional.
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"Headhunters": Thriller des norwegischen Regisseurs Morten Tyldum
Skandinavische Krimis bestechen meist mit kühler Ästhetik, etwas verschrobenem Personal und ausgeklügelten Plots. Der norwegische Regisseur Morten Tyldum setzt in seiner Verfilmung von Jo Nesbøs "Headhunter" noch einen drauf:
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Julian, Dick, Anne, George und Hund Timmy nehmen es mal wieder mit Verbrechern auf
Die "Fünf Freunde" erstmals im Kino: In ihrem ersten Leinwandabenteuer sind Julian, Dick, Anne und George mit Hund Timmy auf der einsamen Felseninsel unterwegs. Dort arbeitet Georges Vater an einem geheimen Forschungsprojekt.
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Fiktive Doku über den Lehrbetrieb: Christian Ulmen drückt als "Jonas" wieder die Schulbank
Christian Ulmen ist der Tausendsassa unter den deutschen Unterhaltungskünstlern. Nicht nur ist die berufliche Bandbreite des ehemaligen MTV-Moderators beeindruckend, auch seine Rollen reichen von "Herrn Lehmann" bis zu Knut Hansen, einer der vielen unsympathischen Charaktere in der Reality-Serie "Mein neuer Freund". In seinem aktuellen Kinofilm "Jonas" schlüpft er nun in einen ganz anderen Part.
Christian Ulmen (Mitte) schlüpft dank Perücke und Make-Up in die Rolle des Schülers Jonas. Bild: dpa/Delphi
Äußerlich stark verjüngt geht er mit über 30 Jahren noch mal zur Schule. Herausgekommen ist eine spannende Mischung aus Fiktion und Dokumentation.
Jonas ist 18 Jahre und bisher schulisch nicht vom Erfolg verwöhnt. Nach mehrmaligem Sitzenbleiben bleibt ihm nur noch eine Chance, einen höheren Abschluss zu absolvieren, und er versucht sein Glück an der Paul-Dessau Schule im brandenburgischen Zeuthen.
Verliebt in die Lehrerin
In dieser Rolle wurde Grimme-Preisträger Christian Ulmen sechs Wochen lang von einem Kamerateam durch seinen Schulalltag begleitet, mit echten Schülern, Lehrern und Logarithmusaufgaben. Unterfüttert wird dies mit einigen Handlungssträngen: Jonas gründet nicht nur eine Schülerband, er verliebt sich in seine Musiklehrerin und macht ihr charmante, wie unbeholfene Avancen.
Der unter der Regie von Robert Wilde entstandene Film ist damit ein interessanter Hybrid zwischen Spielfilm, Reality-Show und Dokumentation. Denn bis auf Christian Ulmen bedient sich der Film keiner Schauspieler, alles soll so authentisch wie möglich wirken - auch wenn nicht immer klar ist, ob das nun inszeniert ist oder nicht.
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Fiktive Doku über den Lehrbetrieb: Christian Ulmen drückt als "Jonas" wieder die Schulbank
Auch ob Ulmen seinen Mitschülern wirklich unbekannt blieb, muss offenbleiben, schließlich kommt nicht jeder neue Schüler gleich mit einem Kamerateam in die Klasse. Doch ist er im jeden Moment so sehr Jonas, dass Agierende wie Zuschauer ihn schon bald für einen ganz natürlichen Teil dieses spannenden Versuches halten.
Die große Leistung des Filmes ist dabei nicht nur, dass man sich bewusst eine eher unaufgeregte Schule im Berliner Speckgürtel ausgesucht hat und damit jeder Rütli-Skandalösität aus dem Wege ging, sondern auch die schauspielerische Leistung Ulmens. Mit der gewohnten schonungslosen Direktheit und Naivität treibt er Schüler wie Lehrer dazu, so offen wie möglich zu agieren, ohne sie dabei bloßzustellen.
Deutscher Film mit Grips
"Jonas" ist wohl einer der intelligentesten deutschen Filme der letzten Jahre, weil er aus freien Stücken auf jede Aufgeregtheit und Realiy-Soap-Lärm verzichtet. Vielmehr zeigt er den nicht minder interessanten Alltag vieler deutscher Ortschaften: von der Mathe-Nachhilfe bis zum Party-Parkplatz vor der lokalen Trinkhalle. Die immer wieder eingespielte Hymne "Was hat dich bloß so ruiniert?" der Hamburger Band "Die Sterne" wird dabei zur ironischen Brechung: Christian Ulmen zeigt mit "Jonas" den ganz normalen, menschlichen und hoffnungsvollen Alltag einer ganz normalen Schule.
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Deutschland 2011 - Regie: Robert Wilde - Darsteller: Christian Ulmen, Schüler und Lehrer der Musikbetonten Gesamtschule Paul Dessau, Zeuthen - FSK: ab 6 - Länge: 106 Minuten - Im Internet: www.jonas-derfilm.de
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