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Die letzten Wortmeldungen: Kommentare der letzten Tage.

Meinungsforum

    Wolfgang Ewert  |  21.05.2015, 22:53

    Cannabis soll verboten bleiben

    Die entscheidende Frage ist nicht, ob Cannabiskonsum abhängig machen kann und ob es schädlich ist. Selbstverständlich macht es abhängig, denn es ist ein Rausch- und Suchtmittel. Die entscheidende Frage ist die des Cannabisverbots.

    Nutzt das Cannabisverbot im positiven Sinne?

    Bewirkt das Verbot, dass auf Grund des Verbots weniger Cannabis konsumiert wird.
    Das ist die entscheidende Frage und nicht die Frage, ob Cannabis abhängig machen kann.

    Die Europ. Beobachtungsstelle EMCDDA hat 2011 untersucht u. veröffentlicht, welchen Zusammenhang es zwischen der Gesetzgebung und der Verbreitung von Drogen gibt. Das Ergebnis ist, dass in Ländern mit verschärften Strafmaßnahmen der Konsum gleich geblieben, gestiegen oder gesunken ist. In Ländern mit reduzierten Strafen und gelockerten Gesetzen ist ebenfalls ähnliches passiert. Die EMCDDA kommt deshalb zu dem Schluss, dass über den Untersuchungszeitraum von 10 Jahren in den Ländern Italien, England, Slowakei, Dänemark, Finnland, Portugal, Bulgarien u. Griechenland kein deutlicher Zusammenhang zwischen den Gesetzesänderungen und den Prävalenzraten des Cannabiskonsums ermittelbar ist. In diesem Satz ist nur eine Aussage problematisch: kein deutlicher Zusammenhang. Wir müssen es ganz deutlich sagen: Es gibt keinen Zusammenhang.

    Das heißt, die Prohibition verfehlt ihr Ziel seit Jahrzehnten völlig. Was von ihr bleibt, sind die Nebenwirkungen: Eine davon ist die Erfindung immer neuer Legal Highs, Kräutermischungen, Badesalze, wie hier genannt. Substanzen mit im Gegensatz zum jahrtausendelang bekannten Cannabis unbekannten, riskanten bis tödlichen Nebenwirkungen. Substanzen, die, wäre Cannabis selbst legal, wohl kaum einen Abnehmer finden würde.

    Colorado, klar ist jetzt Goldgräberstimmung, aber über die sozialen Auswirkungen der Legalisierung schweigt sich Frau Mortler aus:
    Zahl tödlicher Autobahnunfälle auf historisch niedrigsten Stand, Rückgang schwerer Gewalttaten u. Cannabis konsumierender Schüler an

    cenk kete  |  19.05.2015, 21:07

    Quelle-Zentrum kommt unter den Hammer

    Das Crowdfunding für das regional sehr interessante Quelle Areal ist kurzfristig gestartet. Der Verein "Wir kaufen die Quelle e.V." hat sein Versprechen gehalten. Man kann das Projekt auf www.rengy-crowdfunding.com unterstützen.

    Nicole Horn  |  17.05.2015, 20:58

    Gezieltes Hinsehen und rechtzeitiges Engagement

    Ja, leider ist die Sache mit den Verjährungsfristen eine sehr ungerechte Sache. Viele Betroffene können erst Jahrzehnte später über alles sprechen, oft auch dadurch das vieles verdrängt wird, so wie in meinem Fall. Den Tätern passiert somit rein gar nichts mehr.
    Und die Dunkelziffer ist so verdammt hoch.
    Ich danke Ihnen sehr für ihrn Zuspruch und ihren Artikel zu diesem Thema.

    Nicht wegsehen ist ganz ganz wichtig

    Nicole Horn

    eSmoke-Ratgeber Aigner  |  16.05.2015, 16:30

    E-Zigarette mit einem Zug zum Risiko

    Dieser Artikel ist im Vergleich zu vielen anderen sehr gut. Er ist objektiv und beinhaltet sehr wahrheitsgetreue Informationen, mit zwei Ausnahmen.
    1. Die Zahl der Raucher ist gesunken, dies liege am gesetzlichen Nichtraucherschutz, an den Entwöhnungsprogrammen und an der Einsicht der Menschen.
    Nach einer Analyse von Daten des statistischen Bundesamtes sind zwischen 2010 und 2014 knapp 10% aller Raucher auf die E-Zigarette umgestiegen. Und dies Dauerhaft !
    Quelle : esmoketips.com/siegeszug-der-e-zigarette/

    Weite rhin ist die Begründung "Einsicht der Menschen". Nun, Einsicht ist bei suchtkranken keine Begründung..............

    2. Es gäbe keine Studien oder Tierversuche..........
    Propylenglycol wie auch Glyzerin sind als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen und befinden sich in Tabakwaren als Feuchthaltemittel wie auch in Zahnpasten,Duschgels und Shampoos und in Nahrungsfertigprodukten wie Kuchen. Beide Stoffe sind Baktieren- wie Pilzhemmend und werden unter anderem auch in Nahrungsmitteln zur Konservierung genutzt.

    Auch beim Thema Inhalation muss ich anmerken - es gibt mehr als genug Studien dazu. Das Astma-Medikament Locabisol der Firma Stada nutzt Propylenglycol als Trägerstoff und nach deutschem Arzneimittelrecht liegen auch dementsprechend Unbedenklichkeitsstudien vor.

    Was sehr interessant ist, dass Herr Dr. Rüther die Additive der Tabakkonzerne anspricht !
    Dies wurde von "freien Dampfern" schon bemerkt und auch an einigen Stellen thematisiert. Interessanterweise spielt die neue EU-Tabakrichtlinie, welche auch E-Zigaretten reguliert, direkt in die Hände der Tabakkonzerne während sie den freien Zugang zu reinen Substanzen für den Gebrauch von E-Zigaretten wie auch die derzeit gebräuchlichen E-Zigarettenmodelle schlicht weg-reguliert.
    weitere Informationen hierzu : blog(dot)rursus(dot)de

    Gerald Schmid  |  15.05.2015, 23:38

    Staatlicher Schwarzbau

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Für weitere Infos empfehle ich die Seite der Aarhus-Konvention-Initiative. Dort ist jetzt ein Flyer zum download verfügbar.

    Uwe Sauer  |  11.05.2015, 11:26

    Fünf Tote bei Beziehungsdrama

    Die Tat des Semun A. ist wahrscheinlich, wie so oft, nur ein bedauerlicher Einzelfall eines Fehlgeleiteten, der natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat.

Heiß und hart: unsere Leser/innen sagen ihre Meinung.

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