Von Rudolf Barrois |
10.02.2012
| Netzcode: 3135000 | 171 Mal gelesen.
Weiden
Alte Verbindungen stärken und Netzwerke ausbauen
Bayerisch-Böhmische Kultur- und Wirtschaftstage wollen vom 3. bis 31. März Zusammenarbeit stärken und Weiden weiter positionieren
"Fialov Mule" nennt der tschechische Künstler Vladimir Klein dieses Glasobjekt. Zu sehen ist es in der großen Ausstellung "Internationale Glaskunst", die am 4. März in Weiden eröffnet wird. Bild: hfz
Seit über 20 Jahren sind die die Bayerisch-Böhmischen Wirtschaftstage eines der überregionalen Markenzeichen der Stadt Weiden. Auch in diesem Jahr ruht das Programm, das am Donnerstag im Neuen Rathaus vorgestellt wurde, auf vier Säulen: Glaskunst, Politik und Geschichte, Gesellschaft und Kultur sowie Wirtschaft. Ziele sind eine weitere Annäherung an unsere tschechischen Nachbarn und in diesem Zusammenhang eine noch bessere Positionierung der Stadt Weiden. Vorbehalte sollen überwunden, ein gemeinsames europäisches Bewusstsein gefördert werden.
Gewachsene Kooperation
Erstmals liegt die Organisation des anspruchsvollen Programms in den Händen der Volkshochschule. Deren Leiter Harald Krämer wird unterstützt von Eva Lehmann. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß betonte die Bedeutung dieser Unternehmung für die in 20 Jahren gewachsene deutsch-tschechische Kooperation und für die Stadt Weiden.
Seit Jahren schon ist Glaskunst ein Schwerpunkt der Veranstaltung. Mit einem Glaskunstabend beginnt die Veranstaltungsreihe am 3. März (18 Uhr). Der Tscheche Vladimir Klein und der Oberpfälzer Engelbert Süss zeigen bei "GlasKunstOrten" am 4. März (11 Uhr) ihre Arbeiten im Foyer des neuen Rathauses.
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Weiden
Alte Verbindungen stärken und Netzwerke ausbauen
Bayerisch-Böhmische Kultur- und Wirtschaftstage wollen vom 3. bis 31. März Zusammenarbeit stärken und Weiden weiter positionieren
Unter dem Titel "Annäherung an Pilsen" setzen die Kunstlehrer Axel T. Schmidt (Kepler-Gymnasium) und Marta Nyklesova (Gymnasium Marienbad) die Kunstprojekte zwischen beiden Schulen fort. Thema ist das Wappen der Stadt Pilsen, das im Kontext mit Gebäuden der Stadt und einem Zoobesuch auf Glastafeln ausgedeutet werden soll.
"Gruß aus Pilsen"
In diesen Zusammenhang gehört auch eine die Fotoausstellung "Gruß aus Pilsen" mit neun namhaften Vertretern des Berufsverbandes Bildender Künstler in der Tschechischen Republik. Sie wird am 4. März im Neuen Rathaus in Weiden eröffnet.
Im Eon-Netzcenter zeigt der Pressather Bildhauer Helmut Langhammer ab 11. März (Vernissage 11 Uhr) unter dem Titel "Der Geist weht wo er will" seine Skulpturen. Eine literarisch-kulinarische Annäherung an die böhmische Küche gibt es am 9. März (19 Uhr) im Küchenstudio Amann in Altenstadt/WN.
Lesung mit Josef Haslinger
Verrostete Stacheldrahtzäune und eingestürzte Baracken sind die Überreste eines Gefangenenlagers für Menschen, die im berüchtigten Joachimsthal Uran fördern mussten. Der österreichische Autor Josef Haslinger. hat diesen Ort zum Schauplatz seines neuen Romans gemacht, aus dem er am 5. März (20 Uhr) im Alten Rathaus in Weiden liest. Ganz und gar um Politik geht es in einem Vortrag am 8. März (20 Uhr), in dem sich der Europaabgeordnete Wolfgang Kreissl-Dörfler mit dem Thea "Was hält Europa zusammen oder gibt es europäische Werte?"
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Weiden
Alte Verbindungen stärken und Netzwerke ausbauen
Bayerisch-Böhmische Kultur- und Wirtschaftstage wollen vom 3. bis 31. März Zusammenarbeit stärken und Weiden weiter positionieren
"Neues zur Archäologie der Slawen" berichtet Dr. Hans Losertin seinem Vortrag am 14. März (19.30 Uhr) im Kultursaal Hans Bauer. Mit dem Leben und Werk des europäischen Humanisten Premysl Pitter beschäftigt sich ab 23. März eine Ausstellung im Alten Schloss in Neustadt/WN.
Am 17. März (20 Uhr) wird "Die Zauberflöte" von Bohumil Hrabal in der Kulturscheune Elbart aufgeführt. Elfriede Gazis lockt am 18. März (17 Uhr) die jungen Zuhörer in die Regionalbibliothek zu einer märchenhafte Saitenreise. Am 13. März (20 Uhr) spielen Schüler des Augustinus-Gymnasiums das Theaterstück "Aus dem Leben der Insekten" von Karel und Josef Capek. Zum dritten Mal ergeht am 24. März (19.30 Uhr) eine Einladung zu einer Prager-Nacht in Weiden: Zehn Geschichten an zehn dazu passenden Plätzen.
Die Wirtschaft ist das vierte Standbein deutsch-tschechischer Beziehungen. Am 15. März (19.30 Uhr) sprechen Hannes Lachmann (ein gebürtiger Weidener) und der Tscheche Adam Jares zum Thema "Grenzenlose Märkte? Herausforderungen und Perspektiven einer deutsch-tschechischen Wirtschaft ohne Grenzen". Am 25. März (11 Uhr) geht es bei Nachtmann in Neustadt/WN um "Glas als Industrieware - von der Idee zum fertigen Produkt".
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Das Kindermusical "Ritter Kamenbert" feiert auf der Luisenburg eine gelungene Premiere
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