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Weiden
Der Gründer kehrt heim
Familie stiftet Porträt von Albert Vierling: Grundstock für Stadtmuseum gelegt
Weiden. (ps) Bisher hatte der Raum im Stadtmuseum keinen Namen. "Jetzt ist es das Vierling-Zimmer." Für Petra Vorsatz liegt das auf der Hand. Denn neben Werken des berühmten Weidener Malers Wilhelm Vierling hängt dort nun ein Porträt von Albert Vierling. "Der Gründer kehrt in sein Museum zurück", freute sich auch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß.
Zu verdanken ist das Martha Biebl, der Tochter von Karl Vierling. Sie hinterließ das Porträt ihres Großonkels Albert dem Stadtmuseum Weiden. Übergeben haben es jetzt ihre Schwiegertochter Anneliese Biebl sowie die Enkelkinder Isabel Veithoefer, geborene Biebl, und Sebastian Biebl."Besonderes Geschenk"
"Ein besonderes Geschenk", freute sich Seggewiß. Immerhin sei der Name der Familie Vierling schon seit dem Ende des 15. Jahrhunderts eng mit Weiden verbunden. Aus dem Fundus des verstorbenen Sohnes von Martha Biebl, Karl-Heinz, übergab die Familie außerdem zwei Bände für die Sammlung des Stadtmuseums: "Erinnerungen aus der Oberpfalz" aus dem Jahr 1878 von Albert Vierling und "Geschichte der Stadt Weiden" aus dem Jahr 1852 von Dr. Wilhelm Brenner-Schäffer.
Die engen Verflechtungen der Familien Vierling und Biebl mit Weiden zeigte Petra Vorsatz, Leiterin des Amtes für Kultur, Stadtgeschichte und Tourismus, auf: Jakob Vierling (1806 - 1874) war Besitzer der Marien-Apotheke, später auch der Mohren-Apotheke. Einer seiner drei Söhne war Albert Vierling. Der spätere Oberlandesgerichtsrat war Mitbegründer des Stadtmuseums. 1896 rief er gemeinsam mit seiner Frau die "Albert und Katharina Vierling'sche Stiftung zur Errichtung einer Sammlung von Mustern und Modellen für Gewerbe und Handwerk in der Stadt Weiden" ins Leben. Diese bildete den Grundstock des Stadtmuseums.
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