München
Treffen mit Krimiautor Veit Heinichen
Buchtipp: Inspektor Laurenti ermittelt
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| Krimiautor Veit Heinichen mit einer begeisterten Leserin. Bild: Brigitte Wiendl |
Laurenti ist der typische Kommissar, wie es ihn in unzähligen anderen Krimireihen auch gibt: Er isst gerne, kocht gut, genießt das Leben und den Wein, er liebt seine Kinder und seine Frau. Was ihn jedoch nicht von einer Affäre mit einer kroatischen Staatsanwältin abhält. Er ist eben ein typischer italienischer Ehemann (Aber auch der schwedische Kommissar Wallander hatte die eine oder andere Liebschaft).
Ich lese zur Zeit den fünften Kriminalroman "Totentanz". Darin geht es um die internationale Müll-Mafia und ein besonderes Präzisionsgewehr. Der Commissario muss aber auch private Probleme lösen. Seine hübsche Geliebte macht nämlich mit ihm Schluss. Mehr will ich nicht verraten.
Ich habe den Autor vor ein paar Tagen persönlich kennen gelernt. Auf der Tourismusmesse f.re.e machte er Werbung für seine Heimatstadt Triest und die Provinz Friaul-Julisch Venetien. Heinichen ist ein überaus sympathischer und freundlicher Mensch, der gerne lacht und mit dem man sich wunderbar unterhalten kann. Er erzählte von seinem Reiseführer über Triest, in dem er Interessantes über die "Stadt der Winde" berichtet, während Ami Scabar einzigartige Speisen und Gerichte vorstellt. Ami Scabar kommt mit ihrem Restaurant gleichzeitig auch in den Krimis vor.
Heinichen liest diese Woche anlässlich der Krimitage aus seinem neuesten, dem sechsten Buch „Die Ruhe des Stärkeren“ im Münchner Literaturhaus vor. Ich werde ihn dort wieder sehen, um mir dann eine persönliche Widmung in meinem Buchexemplar abzuholen.
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