Von Bürgerreporter/in Alexander Grundler  |  16.04.2009  | Netzcode: 1792220  |  288 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Weiden

Tipps für leidgeplagte Pollenallergiker

Alle Jahre wieder: Das Leiden der Menschen mit Pollenallergien

Alle Jahre wieder wenn die ersten Sonnentage kommen das gleiche Schauspiel, die Mehrzahl der Menschen freut sich, dass nun endlich die Sonne scheint und das Wetter schön wird. Doch eine Gruppe ist fast ein wenig traurig: die Pollenallergikerinnen und -allergiker. Denn für diese Menschen beginnt mit den ersten warmen Tagen die Leidenszeit.

Triefende Nasen, weinende Augen und Lungen die nach ein bisschen Sauerstoff ringen. Das Wort Allergie kommt von dem griechischen „Allos“ was soviel wie „anders“ oder „fremd“ bedeutet. Das Immunsystem des Menschen reagiert hier auf augenscheinlich harmlose Stoffe, wie zum Beispiel Pollen, Lebensmittel etcetera, mit Abwehrreaktionen, da es diese Stoffe als „Feind“ betrachtet.

Die Möglichkeiten die es zur Behandlung gibt sind vielfältig, von der Therapie mit Medizin, über die sogenannte Hyposensibilisierung, Akupunktur oder die in der Schulmedizin umstrittene Bioresonanztherapie reichen die Möglichkeiten. Aber was hilft? Diese Frage stellen sich Allergiker immer wieder. Gute Erfolge konnten mit der Hyposensibilisierung erzielt werden, aber auch die Akupunktur konnte schon Erfolge verzeichnen.

Genauso unterschiedlich wie die Allergien sind auch die Erfolgschancen der unterschiedlichen Behandlungsmethoden. Es kommt im Endeffekt immer auf einen Versuch an. Ein paar nützliche Verhaltensweisen können aber das Leben für Pollenallergiker sicherlich erleichtern:

1. Waschen Sie sich morgens und Abends die Haare damit können Sie die Pollenzahl an Ihrem Schlafplatz verringern.
2. Halten Sie morgens und abends die Fenster möglichst geschlossen, da hier der Pollenflug in der Regel am stärksten ist.
3. Nasenduschen können eine Linderung der Atembeschwerden bewirken.
4. Wenn die Augen stark betroffen sind, diese möglichst oft auswaschen und nach Möglichkeit nicht reiben, um einer Verschlimmerung vorzubeugen.
5. Wenn alles gar nichts mehr hilft, suchen Sie unbedingt Ihren Hausarzt auf, der mit Ihnen dann eine entsprechende Therapie abstimmen wird. Bitte versuchen Sie nicht die Allergiesymptome auszuhalten, dies kann Ihren Organismus stark belasten und zu dauerhaften Schäden an Ihrer Gesundheit führen.

Letztendlich muss jeder Allergiker seinen eigenen Weg zur Behandlung finden. Viele Menschen glauben ja auch, dass es besser wird, wenn es regnet. Das ist auch nur bedingt richtig, erst einmal wird es durch den Regen wieder schlimmer, da alle Pollen von den Bäumen gespült werden, die Linderung tritt in der Regel erst einige Tage später auf.

Ich wünsche trotzdem allen Allergikern einen schönen Sommer und kommen Sie gut durch die Zeit. Vielleicht konnten meine bescheidenen Hinweise Ihnen ein klein wenig weiterhelfen, um Ihre Beschwerden zu lindern.

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