Von Bürgerreporter/in Helmut Wolf  |  17.09.2009  | Netzcode: 2003936  |  284 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Weiden

Ein Hauch von Psycho

In Strafverteidiger Ferdinand von Schirachs Buch ist das Ungeheuerliche der Normalfall

Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehören außer Prominenten auch Angehörige der Unterwelt. In der Spiegel-Bestsellerliste erschien nun sein Buch mit dem Titel "Verbrechen".

Sein Buch besteht aus zehn Erzählungen. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt gerieten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er. Lakonisch - und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.

Die erste Geschichte: Ein angesehener Doktor der Medizin, ein freundlicher Herr, erschlägt nach 40 Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe ...

Für spannungssuchende Leser geeignet, die an Kurzgeschichten interessiert sind, aber auch - in Anbetracht der geschilderten Verbrechen - mit guten Nerven ausgestattet sein müssen. Ein Hauch von Psycho.

zum Thema

Weiden/Amberg/Tirschenreuth

Was lesen Sie?

Geben Sie uns Ihren persönlichen Buch-Tipp

Sie lesen gerne Bücher? Dann lassen Sie uns doch teilhaben an Ihren Entdeckungen! mehr...
Zum Artikel: Kinospecial 300 Pixel