Furth im Wald
Nachtrag zu den Filmtipps der zweiten Februar-Woche
Tarantino und das erstklassige Debüt von Maximilian Erlenwein in Amberg, der "Serious Man" in Regensburg
Furth im Wald. (Christian Vogl) Erst heute fielen mir zwei Filme im Amberger "Park-Kino-Center" auf, im Rahmen der "Langen Amberger Filmnacht". Außerdem hab ich vergessen, auf den ab heute in Regensburg laufenden neuen Film der Gebrüder Coen, "A Serious Man", hinzuweisen.
Ethan und Joel Coen: A Serious Man (2009)
Für jene besonders interessant, die nach No Country for Old Men dachten, die Coens seien bedeutende Filmemacher - sind sie nicht. Sie sind klug, sie sind lustig, sie sind gebildet, sie haben Gespür für Dialoge, und sie arbeiten mit gutem Blick für Details. Doch wenn es ums Erzählen geht, dann brauchen sie mindestens einen Vorlagenproduzenten vom Kaliber eines McCarthy. Arbeiten wie Barton Fink und No Country gelingen ihnen zu selten, der Rest ist - lustig. Frank Stüdemann findet das auch. (Täglich 19:30 Uhr im Ostentor Adolf-Schmetzer-Str., Regensburg)
Quentin Tarantino: Inglourious Basterds (2009)
Das Kino als Tempel der Rache, kalt serviert, solide gespielt, mit perfekt getakteten Dialogen. (Nur Samstag, 21:30 Uhr im Park-Kino-Center Franziskanergasse 5 in Amberg)
Maximilian Erlenwein: Schwerkraft (2009)
Der Debüt-Film des 1975 geborenen Maximilian Erlenwein ist Psycho-Action, mit äußerst passend eingesetzten Schauspielen und einer erstaunlich nuancierten Kamera-Arbeit des Vietnamesen The Chau Ngo. "Die Bilder von Schwerkraft sind psychologisiert." (Nino Klingler, www.critic.de ) Vier Preise beim letztjährigen Ophüls-Festival. (Nur in der Nacht auf Sonntag, um 0:30 Uhr im Park-Kino-Center Franziskanergasse 5 in Amberg)
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