Amberg
Dicker, kleiner Hobbykommisar mit verrückter Freundin
Buchtipp: "Der Metzger geht fremd" von Thomas Raab
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Allein schon die Anreise bis zum ersten Treffen von Willibalds Metzger und seiner Djurkovic ist ein besonderer Genuss. Man kann beide einfach nur gern haben. Auf dieser Anreise findet der Metzger dann noch einen Finger und das unfreiwillige Rätseln der beiden beginnt. In seiner Unterkunft findet er heraus, dass der dort untergebrachte Gast ein Verwandter des Mordopfers ist. Umso interessanter wird die Sache.
Als dann in der Kuranstalt ein weiterer Mord passiert, ist die Recherchelust der Fr. Djurkovic ungebrochen. Sie steigt sogar in das Zimmer des ersten Mordopfers ein, findet ein paar Beweise und wird noch neugieriger, diese auch auszuprobieren. Der Metzger unterdies freundet sich mit dem anderen Gast an und bekommt ganz unfreiwillig durch ein eigentliches Geschäft Familienanschluss an die Familie Hirzinger. Dort angekommen fügt sich plötzlich so einiges zusammen. Die Verbindung der beiden Mordopfer in der Kuranstalt zu dieser Familie Hirzinger. Er ist sich sicher, dass da noch mehr zum Vorschein kommen wird als er auf den ersten Anschein sehen kann.
Ich will hier nicht verraten, wie das Buch ausgeht, denn es ergibt sich noch eine völlig andere Wendung, an die man am Anfang gar nicht denkt. Dieses Buch muss man lesen und dann wird man es lieben. Der Schreibstil des Autors ist so lebensnah, als kenne man die einzelnen Personen, ja man kann sie förmlich vor sich sehen. Allein die Dialoge machen Spaß. Und auch der im Buch so tolle Akzent der Fr. Djurkovic macht dieses lesenswert. Ein rundum gelungener, ganz anderer Kriminalroman. Ein Roman mit Suchtfaktor.
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