Drittes Heimspiel, dritte Heimniederlage
SV Plößberg kann zuhause einfach nicht punkten - 0:2 gegen Aufsteiger SV Fortuna Regensburg
|
| Torhüter Marco Zeus klärt in höchster Not gegen einen Regensburger. Bild: Konrad Rosner |
Doch seitdem sind einige Wochen ins Land gegangen, lediglich am dritten Spieltag, beim 3:3 beim SSV Paulsdorf, kam Plößberg noch zu einem Punktgewinn. Ansonsten setzte es nur noch Niederlagen. Klar, dass die Alarmglocken läuten, manche der Plößberger Zuschauer waren sehr frustriert und haderten mit dem Schicksal. Am Sonntag sahen einige in dem Schiedsrichter Götz (TV Wackersdorf) den Übeltäter, nach Abseitspfiff gegen die Heimmannschaft wurde scharf kritisiert.
Doch an ihm lag es nicht, dass derzeit einfach der Wurm drin ist und es ganz nicht läuft. Wenn dann noch ein unglückliches Eigentor gegen die Heimmannschaft fällt und das zweite Tore der Regensburger ein Traumtor ist ("So ein Tor schießt er in seiner Karriere wohl nicht mehr", so Trainer Alexander Zant), dann kann man dem Gegner nur zum Sieg gratulieren. Zwar hatten auch die Plößberger ihre Chancen, allen voran Tobias Schiener und Chousein Chousein, doch wenn der Ball einfach nicht ins Tor will, oder der Pfosten im Wege steht ...?
Der sportliche Leiter beim SV Plößberg, Rainer Böckl, sagte noch während des Spiels: "Wir haben derzeit vorne im Sturm einfach Ladehemmung, wir treffen das Tor nicht. Der Weggang von Andreas Schimmerer hat wohl doch größere Spuren hinterlassen, als wir zunächst annahmen". Es werde wohl ein sehr schwere BOL-Saison werden, meinte er abschließend fast schon etwas resignierend.
|
| Sie hatten wenig zu lachen: Plößberger Fans. Bild: Konrad Rosner |
Torhüter Marco Zeus, Kapitän des SVP, sah die beiden Gegentore so: "Dem ersten Tore der Gäste ging wohl ein Abseits voraus, das der Schiedsrichter nicht ahndete. Das zweite Tor muss ich auf meine Kappe nehmen. Uns fehlt derzeit einfach etwas das nötige Quentchen Glück." Aber die Saison sei noch lange, das Blatt werde sich auch wieder wenden. Der enttäuschte Trainer Alexander Zant resümierte: "Wir haben uns zwar wenige Chancen erarbeitet, diese aber nicht konsequent nutzen können." Wenn einem das Pech an den Stiefeln klebe, komme auch noch das Glück des Gegners hinzu, und schon sei es passiert. "Im kämpferischen Bereich kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, unsere Bälle gehen halt derzeit einfach nicht ins Tor", so Zant weiter.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Stiftländer das Manko der Torverwertung bald wieder abstellen und mit Siegen aus dem Tabellenkeller wieder heraus kommen. Beste Möglichkeit dazu haben sie am Samstag beim Tabellenzweiten SC Regensburg oder eine Woche später im Heimspiel gegen den ASV Burglengenfeld. Am 12. September soll endlich der erste Heimsieg der Saison eingefahren werden. Konrad Rosner
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.



versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren


















