Von Bürgerreporter/in Brigitte Wiendl  |  04.10.2010  | Netzcode: 2516954  |  940 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
München

Rainhard Fendrich „hautnah“

Live und exklusiv im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks

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Rainhard Fendrich hautnah beim Autogramm schreiben. Bilder: Brigitte Wiendl
Der 3. Oktober wird für mich immer ein besonderer Tag bleiben. Nicht wegen der deutschen Einheit, sondern weil ich am 3. Oktober 2010 im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in München als einer von 200 ausgewählten Gästen hautnah beim exklusiven Live-Konzert von Rainhard Fendrich dabei sein durfte.

Wer Bayern 1 hört, wusste seit Tagen, dass Rainhard Fendrich sein neues Album „Meine Zeit“ vorstellt und dass es dafür keine Karten zu kaufen gab. Täglich wurden im Radio eine Handvoll Karten verlost und wer Fendrichs Lieder kennt, so wie ich, und wer die nötige Ausdauer und das Quentchen Glück beim Anrufen hat, so wie ich, der schafft es ins Studio und gewinnt zwei Karten für dieses einmalige Musikereignis.

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Rainhard Fendrich umringt von seinen treuen Fans.
Vor dem Konzert durfte man einen Blick hinter die Kulissen von Bayern 1 werfen, selbst auf der „Blauen Couch“ Platz nehmen und ein österreichisches Schmankerlbuffet genießen. Tilmann Schöberl (gab mir ein Autogramm „für Mama“) begrüßte die Gäste, bevor Rainhard Fendrich mit Band loslegte. „Wien bei Nacht“, seine neue CD „Meine Zeit“ mit der Single „Neider“, „Weilst a Herz host wia a Bergwerk“, „Es lebe der Sport“, „Tango Korrupti“, „I am from Austria“ und ein Tribut an seinen verstorbenen Freund Georg Danzer. Nach jedem Lied sprach Fendrich über aktuelle Themen: Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Jugendgewalt, Gleichberechtigung der Frau und die Liebe. Wir lauschten gebannt seiner Musik und seinen Worten und fühlten uns wie im Wohnzimmer.

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Wohnzimmeratmosphäre.
Wenn das Leben ein Kalender wäre, würde er sich nach eigenen Worten im September befinden. Es ist nicht mehr so heiß wie früher, aber auch der Herbst hat viele sonnige Tage und der Winter ist noch fern.

Nach dem Konzert nahm sich Rainhard noch lange Zeit für seine treuen Fans und gab viele, viele Autogramme. Zum Schluss legte er seinen Arm um mich und ich sagte: „Wir sehen uns im November.“

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