Von Bürgerreporter/in Katrin Herrmann-Rogenhofer  |  14.10.2010  | Netzcode: 2531505  |  152 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Amberg

Trudelübungen am Amberger Himmel

Ungewöhnliche Flüge am Amberger Flugplatz

Bild zu Trudelübungen am Amberger Himmel
Ein bisschen Spaß muß sein: Die Amberger Segelflieger nutzten das strahlende Herbstwetter nicht nur für Trudelübungen, auch die Kunstflugpiloten übten.
Im Herbst nimmt die Thermik witterungsbedingt ab, daher ist es die ideale Zeit um ungewöhnliche Flugzustände zu erfliegen und mit ihnen umzugehen zu lernen. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Trudeln, ein Zustand, in den das Flugzeug gerät, wenn es zu langsam fliegt und infolgedessen die Strömung abreißt.

Jeder der gemeldeten Piloten absolvierte eine solche Trudelübung im kunstflugzugelassenen vereinseigenen Doppelsitzer mit Fluglehrer auf dem hinteren Sitz. Das Training hilft dabei, den gefährlichen Flugzustand zu erkennen, zu vermeiden und, falls es trotzdem zum Trudeln kommt, ihn zu beherrschen und beenden zu können.

Bereits in der Flugschulung achten die Amberger Fluglehrer auf einen hohen Sicherheitsstandard. Mit dem Flugsicherheitstraining wird dies nun konsequent auch nach der Ausbildung fortgesetzt. Um dies optimal durchführen zu können, wurde extra eine spezielle Trudelausrüstung für den Ausbildungsdoppelsitzer angeschafft.

Nachdem am Freitagabend alles in der Theorie besprochen worden war, erwies sich der Samstag mit strahlend blauem Himmel als ideal für die Übungen. Das Trudeln wurde in einer Höhe von 1000 bis 1400 durchgeführt. Die restliche Höhe wurde genutzt, den Ausfall eines Ruders bzw. des Höhenmessers zu üben.

Mit Ausbildungsleiter Matthias Meier und Jochen Reuter, diesen Sommer der Drittplatzierte bei der Segelkunstflug-Weltmeisterschaft, haben sich zwei engagierte Fluglehrer gefunden, die dieses Training zu einem festen Bestandteil der Amberger Flugsaison werden lassen wollen.

Zum Artikel: Kinospecial 300 Pixel