Gebenbach-Atzmannsricht
Mit Volldampf zum Gemeinschaftshaus
„Was hier geleistet wurde, ist schier unglaublich“
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| Reinhard Kraus (rechts) und Werner Kohl (Zweiter von rechts) von der Dorfgemeinschaft sowie Planer Markus Rösch (Dritter von rechts) erläutern den Stand der Dinge. |
„Was hier geleistet wurde, ist schier unglaublich“, so der einhellige Tenor der Besucher. Die beiden Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Werner Kohl und Reinhard Kraus, führten aus, dass in knapp zwei Monaten bereits über 1500 Stunden Eigenleistung von den Atzmannsrichtern erbracht worden sind. So mussten nicht nur 345 Tonnen Aushubmaterial beseitigt werden, es wurden im Erdgeschoss zudem die komplette Bodenplatte ausgetauscht, neue Stahlstützen eingezogen sowie im Obergeschoss die Bodenbretter erneuert und eine Isolierung angebracht.
Auch Planer Markus Rösch war vom Arbeitstempo der Atzmannsrichter beeindruckt und ergänzte, dass die Rohinstallation für Heizung, Sanitär und Elektro bereits abgeschlossen sei. Die notwendige Brandschutzmauer ist ebenfalls fertig und der Einbau der Fenster ist so gut wie beendet. Derzeit wird an der Vormauerung im Erdgeschoss gearbeitet, dann stehen Estrichverlegung und Verputzarbeiten auf dem Plan. Nicht nur die Geschwindigkeit der Atzmannsrichter ist bemerkenswert, sondern auch das hervorragende Arbeitsklima. Jedes Wochenende kommen bis zu 30 Helfer und machen sich auf der Baustelle nützlich. Auch während der Woche lassen es sich einige Atzmannsrichter nicht nehmen, den beteiligten Firmen auf der Baustelle zur Hand zu gehen.
Bei so viel Eifer fand Bürgermeister Dotzler nicht nur lobende Worte, sondern er besserte mit einer Geldspende auch die Brotzeitkasse auf, damit die Arbeiter frisch gestärkt wieder ans Werk gehen können. „Jetzt wird deutlich, dass wir uns richtig entschieden haben, denn ein Gemeinschaftshaus im Ortszentrum wäre mit einem Neubau nicht zu verwirklichen gewesen. Unser besonderer Dank gilt Richard Siegert, der uns das Gebäude langfristig zur Verfügung gestellt hat“, so das Gemeindeoberhaupt.
Nach der Besichtigung der Baustelle ließen die Gemeinderäte den Ortstermin bei einer süffigen Mass auf der Atzmannsrichter Kirwa ausklingen.



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