Hahnbach
Neues aus meinem Familienleben
Sport mit der Familie
Am letzten Wochenende beschlossen wir beim Familienrat am Frühstückstisch, dass wir zusammen zum Rollerblades-Fahren gehen könnten. Im Nachbarort gibt es eine schöne, ebene Strecke, die gut geeignet ist für Anfänger und fortgeschrittene „Bremsprofis“, zu welchen ich mich zähle.Gesagt – getan. Unser 4-Jähriger war total aufgeregt und hopste schon zuhause vor lauter Vorfreude auf diesen neuen Sport wie eine Riesenkichererbse durch die Gegend. Nach der langen „Anziehphase“ ging es dann auch schon gleich los. Wir stellten uns alle unserem „Ausbildungsstand“ gemäß recht gut an. Am besten waren natürlich der Große und der Papa.
Kurz nach dem Losfahren, wollte ich erstmal das richtige Fallen üben – nämlich auf die Knie und Hände. Mit Schonern ja auch völlig ungefährlich. Bei dieser Aktion zertrümmerte ich dann gleich beide Knieschoner. Mein großer Sohn hakte das unter „Materialermüdung“ ab – nach geschätzten 15 Jahren auch völlig in Ordnung.
Als dann später meine lädierten Knieschoner und ich so richtig schön im Rollen waren - etwa ein paar hundert Meter vor dem „Schweinegehege“ - passierte es dann: Da diese Bewegungsart meinem Körper wohl doch eher fremd ist, geriet ich in voller Fahrt aus bislang noch ungeklärter Ursache in Rückenlage und knallte dann mit meinem – zum Glück seit Monaten harter Arbeit reduziertem – Gesamtgewicht, welches ich aus privaten Gründen nicht öffentlich mache, auf meinen Steißbereich.
Das war sehr schmerzhaft, so dass ich zur Sicherheit erstmal kurz auf dem Rücken liegenblieb, wobei ich dann feststellte, dass ich mir auch den Halswirbelbereich leicht verstaucht hatte, um dann auf allen Vieren kniend mit Zuhilfenahme der Umzäunung erwähnten Schweinegeheges, wieder zum Stehen kam. Ich schaffte den Weg dann auch rollenderweise zurück. Es sah dann noch ein bisschen ungeübter und viel unsportlicher wie zuvor aus ...
Zusammenfassend lässt sich für meinen momentanen Zustand etwa Folgendes aussagen: „Isch habe Rücken!!!“ – um es treffend mit den Worten Horst Schlämmers zu umschreiben – aber ganz extrem!!! Und a bissl Hals auch.



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