Von Bürgerreporter/in Nicole Koller  |  16.11.2010  | Netzcode: 2573583  |  989 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Hahnbach

St. Martin und das Schattenspiel

Neues aus meinem Familienleben

An der Martinsfeier unseres Kindergartens musste ich schon ein bisschen eher los, da ich Teil des Schattenspiels war, das ein paar Mamas aufgeführt haben, und wir noch einmal proben wollten. Danach trudelten dann alle Kinder samt Eltern langsam im Kindergarten ein. Nur meine Männer nicht. Ich kenne das Gefühl. Da wird es mir immer ganz heiß, weil ich mich da schon im Voraus fürs Zu-spät-Kommen meiner Familie schäme. Dann brauchen die das nicht noch selbst zu machen – ist ja auch kaum Zeit dafür, wenn man schon zu spät ist ...

Nun – ich war schon in der „Mein-Gott-ist-mir-das-jetzt-peinlich“-Phase, während ich da neben meiner Mitspielerin in der ersten Bank saß, als doch tatsächlich alle drei schon hereinkamen. Mein Mann meinte dann als erstes: „Ach, da ist sie ja!“ Dabei meinte er aber nicht etwa mich, sondern seine Winterjacke. Da wusste ich auch endlich, warum ich beim Zur-Kirche-Gehen das Gefühl hatte, dass mir meine Winterjacke im letzten Jahr aber enganliegender vorkam.

Wir haben nämlich beide eine in derselben Farbe. Kann ja mal vorkommen… Hätte mein Liebster nicht so lange nach seiner „entführten“ Jacke suchen müssen, wären die drei doch glatt noch zu früh gekommen.

Die Martinsfeier war sehr schön und es klappte alles reibungslos – auch bei unserem Schattenspiel. Wir hatten nämlich eine „echte“ Schnei-Szene eingebaut, die wir vorher zwecks Unlust, mehrmals den Kirchenboden vom "Kunstschnee" zu befreien, nicht proben konnten, da wir da mit Konfetti gearbeitet hatten. War aber dann sehr gelungen!

Später dann verpasste unser Kleiner noch seiner schönen, weißen Mütze einen Brandstreifen. Nein, er hat sie nicht in seine tolle, gebastelte Katzenlaterne gehalten - sie lag einfach zu lange auf der Kirchenbankheizung…

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