Weiden
Ob manchen Geschäftleuten in dieser Stadt noch ein Licht aufgeht?
Die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt ein Trauerspiel
Als ich neulich die Zeitung las war ich schon etwas erstaunt, Auf der einen Seite lese ich etwas von einer Bürgerinitiative gegen ein Shopping-Center und dann sehe ich erstaunt einen Artikel über die mangelnde Unterstützung der Weihnachtsbeleuchtung. Dabei würde ich denken das ist in der Weihnachtszeit die mindeste Investition um Kunden zu gewinnen und von unserer Stadt zu begeistern. Stattdessen trifft uns in der Max-Reger-Straße keine weihnachtliche Stimmung sondern pure Einkaufsstraßentristess entgegen.Für mich ist dieses Verhalten leider symptomatisch für die Weidener Geschäftswelt. Auf der einen Seite wird groß gejammert und geklagt das ein Großinvestor evtl. bestehende Geschäfte gefährdet, auf der anderen Seite sind nur einige wenige bereit (sehr lobenswert übrigens das Sie es dennoch getan haben) in eine schöne Beleuchtung zu investieren um unsere Einkaufsstraße nicht ganz so triste aussehen zu lassen. Also ich kann das ganz ehrlich nicht verstehen, denn für mich gehört weihnachtliches Flair in der Vorweihnachtszeit einfach dazu und ich kaufe in einer schön gestalteten Umgebung viel lieber ein. Dieses Beispiel zeigt mir aber auch das der Weidener Handel zum Teil immer noch nicht begriffen hat, das er sich auf Veränderung einstellen muss.
Derweil kennt doch sicherlich jeder das Sprichwort „Handel ist Wandel“. Davon merke ich, was so generelle Dinge wie z. B. Beleuchtungskonzepte oder Öffnungszeiten betrifft sehr wenig. Man müsste sich doch eigentlich als Händler in dieser Stadt mit seinen Kolleginnen und Kollegen zusammentun um darüber nachzudenken, wie man die zukünftigen Probleme der „Weidener Handelswelt“ angehen kann. Aber mir erscheint es oft so, als wolle man in Weiden immer den maximalen Ertrag mit einem minimalen Aufwand, dass wird aber meiner Meinung nach auf Dauer nicht funktionieren.
Für die Weihnachtsbeleuchtung wurde ja ein Betrag von 200 Euro genannt das ist doch wirklich eine kleine Investition die sich lohnen kann. So tragen nun sechs Händler weitaus höhere Kosten um wenigstens einen Anfang zu machen. Nochmals Danke dafür. Ein weiteres Serviceplus könnte es sein wenn sich die Weidener Innenstadt darauf verständigt einen Lieferservice für gekaufte Waren einzurichten (nicht nur zur Weihnachtszeit) gerade für ältere Menschen wäre das eine tolle Einrichtung. Natürlich würde so etwas Geld und Manpower kosten, aber es würde auch Kunden binden und gerade ältere Kunden sind, wenn man sie denn einmal gewonnen hat, treue und langjährige Kunden auf die man bauen kann die Planungssicherheit geben.
Zu guter letzt würde ich mir als Kunde endlich einheitliche Öffnungszeiten für die Innenstadt (von Max-Reger-Straße bis zum Unteren Tor) wünschen, mir ist natürlich bewusst das dies sehr schwierig und für manchen mit hohen Kosten verbunden ist, aber ich glaube auch das nur so der Weidener Einzelhandel bestehen kann. Denn eines ist auch klar, ein Shopping-Center wird einheitliche Öffnungszeiten haben und zwar für alle dort beheimateten Geschäfte und wenn ich weiß, dass ich als Kunde dort alles was ich benötige zu einer bestimmten Zeit bekomme, dann werde ich sicher eher dort kaufen, wenn mir nicht hundertprozentig bewusst ist, wie dieser oder jener Laden in der Innenstadt geöffnet hat. Nur Handelsnischen werden sich in Zukunft abweichende Öffnungszeiten im Innenstadtbereich leisten können.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine frohe und gesunde Advents- und Weihnachtszeit. Vielleicht ist ja dem einen oder anderen Einzelhändler ein Licht aufgegangen.



versenden
drucken
Leserbrief

