Von Bürgerreporter/in Gattaut Peter  |  08.06.2011  | Netzcode: 2839085  |  303 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
München/Rieden

Peter Gattaut feiert ein Wiedersehen im TV

Zum zweiten Mal bei „Sturm der Liebe“ mitgewirkt – Interview mit Sepp Schauer alias Alfons Sonnbichler

Bild zu Peter Gattaut feiert ein Wiedersehen im TV
Sepp Schauer (links) und Peter Gattaut.
Bereits zum zweiten Mal durfte Bürgerreporter Peter Gattaut bei den Dreharbeiten seiner Lieblingsserie „Sturm der Liebe“ im Bavaria Fernsehstudio in Geiselgasteig live dabei sein. Als Zuckerl durfte der Riedener wieder in eine Komparsenrolle schlüpfen und selbst mitwirken.

Zu sehen ist die Szene, die diesmal in der Hotel-Lobby gedreht wurde, in der Folge 1348 der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“, die Mitte August um 15.10 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Mit im Gepäck hatte der Journalist eine nette Bekannte, die ein großer Fan von Portier Alfons Sonnbichler (Sepp Schauer) ist. Beim Fan-Star-Treff war ihr die Begeisterung in den funkelnden Augen abzulesen. Neben „ihrer“ Szene durften sie noch weitere vor Ort hautnah miterleben.

Ob Chefkoch Andrè, Alfons oder Hildegard Sonnbichler, alle gaben eine Kostprobe ihres Schauspieler-Könnens ab. Dabei kümmerte sich Sepp rührend um die beiden. Keine Frage blieb unbeantwortet und hinter den Filmkulissen waren viele interessante Dekorationsgegenstände wie zum Beispiel die im realen Leben nicht existierende „Südbayerische Zeitung“ oder die extra umetikettierten Wasser- und Limonadenflaschen zu bewundern. Beim anschließenden Interview mit Sepp Schauer gab es einige interessante Neuigkeiten zu erfahren.

Peter Gattaut: Jetzt gibt es Sepp Schauer bei „Sturm der Liebe“ im Doppelpack.
Als „Gustl Moosburger“ schlüpfst du in eine zusätzliche Rolle. Wie kam es zu
dieser Idee Alfons einen Zwillingsbruder an die Seite zu stellen?

Sepp Schauer: Es fing damit an, dass Charlotte Saalfeld einen Traum hatte, in dem Alfons völlig verarmt war und sein Dasein als Landstreicher fristete. Das war der Anstoß zur
Idee, den bibelfesten Penner „Gustl“ als Bruder von Alfons erscheinen zu lassen. Das schlug ich unserem Chefautor Peter Süß vor, und der war davon gleich total begeistert. Das Resultat kann man derzeit ja am Fernsehen verfolgen. Von der Verwechslungsgeschichte mit Alfons und jetzt als Vater von Eva; er hat sich da einiges einfallen lassen lacht).

Peter Gattaut: Gibt es noch andere Projekte als „Sturm der Liebe“ in der
du demnächst zu sehen bist?

Sepp Schauer: Ich bin seit der ersten Folge vor sechs Jahren bei „Sturm der Liebe“ dabei. Da bleibt nicht viel Zeit für andere Sachen. Aber ich hab es tatsächlich nebenbei geschafft, bei einer Uta-Danella-Verfilmung mitzuwirken. Der Film trägt den Titel „Prager Frühling“ und wird in den nächsten Monaten im Ersten zu sehen sein. Unter anderen waren großartige Kollegen wie Peter Weck und Gerlinde Locker mit von der Partie. Außerdem gibt es von mir einen Soloabend mit Musiker, mit dem ich bald auch in euerer Nähe sein werde. Am 1. Oktober spiele ich in Thalmassing beim „Sperger“ um 20 Uhr „Eine verhältnismäßig schwierige Geschichte“. Ich lass dir Unterlagen über das Stück zukommen.

Peter Gattaut: Du wurdest beim ersten Fan-Tag zum Lieblingsschauspieler bei „Sturm der Liebe“ ausgezeichnet. Wie stolz macht das einen und wie wichtig ist das für dich?

Sepp Schauer: Es handelte sich um eine Auszeichnung von den Zuschauern, das macht einen natürlich schon stolz. Das gibt einen die Bestätigung, dass man seinen Job gut macht. Vom Status hat sich gar nichts verändert. Genauso wie davor drehen wir alle zusammen in der großen „Sturm der Liebe“-Familie und ziehen alle gemeinsam an einem Strang.

Peter Gattaut: Über was kannst du dich richtig freuen und ärgern?

Sepp Schauer: So richtig freuen kann ich mich heute auf meinen ersten Drehtag nach sechswöchiger Pause. Da ich eine neue Hüfte bekommen habe, war ich lange Zeit außer Gefecht, diese Zeit ist nun zum Glück vorbei. Ich freu mich auf meine Kollegen und auf das gesamte Team natürlich. So richtig ärgern kann ich mich auf der Autobahn, wenn die rechte Spur frei ist, aber welche trotzdem mit 120 auf der Überholspur „schleichen“. Irgendwie trauen sich manche nicht mehr rechts zurückzufahren. Wahrscheinlich haben sie Angst, dass irgendwann eine Mauer dasteht oder die Spur aufhört, ich weiß es nicht.

Peter Gattaut: Was willst du unseren Lesern aus dem Amberger Raum mitteilen:

Sepp Schauer: Als Alfons: „Bleibt ,Sturm der Liebe' treu, wir freuen uns über jeden Fan. Als Gustl: „Macht am Nachmittag doch mal eine Pause, Arbeiten allein macht auch nicht glücklich.“ So habt ihr Zeit um 15.10 Uhr „Sturm der Liebe“ zu sehen.


Nach dem netten Interview lief man einigen „SdL“-Schauspielern über den Weg. So waren Dirk Galuba (Werner Saalfeld), Joachim Lätsch (André Konopka), Veronika von Quast (Rosi Zwick) und auch Jan van Weyde (Xaver Steindl) auszumachen. Ein freundliches „Hallo“ und ein charmantes Lächeln gehörten dabei zum guten Umgangston, wie es sich schließlich für ein Fünf-Sterne-Hotel, den „Fürstenhof“ gehört.



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