Regensburg
Bridge ist meine Leidenschaft
Erlebnisse vom Regensburger Kneipenturnier
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| Die Zweiten und die Siebten: (von links) Sylvia Türk, Anselm Kießling, Carmen Hölzl und Dr. Johann Wempen. |
Nachdem gestern der Fehlerteufel ein falsches Bild zu meinem Bridgebeitrag online gestellt hat, möchte ich das heute wieder gut machen und bessere Fotos zeigen.
Das Regensburger Kneipenturnier ist wie bereits gesagt mein Jahres-Bridge-Höhepunkt und ich warte jetzt ein ganzes Jahr sehnsüchtig auf den nächsten Sommer, um wieder in der Altstadt von Kneipe zu Kneipe ziehen zu können und meine „Saal-Nuller“ zu fabrizieren.
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| Im Hofbräuhaus ging es zünftig zu - und es wurde auch Bridge gespielt. |
Es gibt leider nicht viele gut angezogene deutsche Bridgespieler, Helmut Häusler ist einer der wenigen davon. Er hat die meisten Deutschen Meistertitel gewonnen und ich hatte die Ehre gegen ihn und seine Partnerin Angela Vogel spielen zu dürfen. Der Meister hatte 3 Sans Atout zu spielen und ich spielte von Pik Dame-Bube-10-2 an. Der Alleinspieler hatte eine 4er Pik verneint und am Tisch lagen drei kleine Piks. Herr Häusler nahm mein 3. Pik mit dem As und spielte seine Farben. Wir machten noch einen 3. Stich und als ich mit dem Treff-König dran kam, hätte ich nur das 13. Pik, die kleine Zwei abspielen müssen und Herr Häusler wäre einmal down gewesen und ich hätte gegen den 45-fachen Deutschen Meister einen Saaltop gehabt, aber nein, irgendetwas hielt mich davon ab. Ich zog den Faller nicht ab und vergab so die Chance meines Lebens.
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| Die Bürgerreporterin eingerahmt vom 45-fachen Deutschen Meister Helmut Häusler und seiner Partnerin aus St. Moritz. |
Im nächsten Board passte ich dann ein forcierendes Gebot meines Partners weg und schrieb für einen Teilkontrakt einen „Saalnuller“, wo alle anderen Vollspiel erreicht haben. Bei diesem Wort zieht sich mein Magen zusammen. Wenn manche Spieler ihr Leben lang von einem vergebenen Squeeze in einem Großslam verfolgt werden, so werden diese beiden Spiele mich noch lange Zeit beschäftigen.