Sulzbach-Rosenberg
Stationsprojekt Krankenpflegeschule
Krankenpflegschule veranstaltete bereits zum 9. Mal das alljährliche Stationsprojekt
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| Die Projektteilnehmer lösten ihre Aufgaben mit Bravour. |
Zu Beginn des Projektes wurden die Schüler in zwei Gruppen eingeteilt. Danach erhielten sie den Auftrag, ihren eigenen Dienstplan für diese Projektwoche zu erstellen. Nachdem jede Gruppe ihr eigenes Stationszimmer eingerichtet hatte, beschäftigten sich die Schüler ausgiebig mit den Patientenakten und legten für jeden zu versorgenden Patienten eine Karteikarte an.
Je nach Einsatzstation (Chirurgie bzw. Innere Medizin) hatten die Gruppen sämtliche anfallenden Aufgaben zu bewältigen. Somit konnten sie erfahren, welche Tätigkeiten sie als examinierte Pflegekraft erledigen und organisieren müssen. Dies beinhaltete unter anderem „die Aufnahme bzw. Verlegung oder Entlassung der Patienten, die pflegerische Grundversorgung, Apothekenbestellung, Labor und Untersuchungen anfordern bzw. in das Computerprogramm eingeben, die Teilnahme an der Visite und diese anschließend ausarbeiten“.
Eine weitere Aufgabe war die Schulung von Diabetikern und Patienten auf ihre Operation vorzubereiten. Die Schüler mussten in diesem Projekt erstmals eigenständig mit den anderen Berufsgruppen im Krankenhaus wie Ärzte, Case Manager, OP-Personal, Mitarbeiter aus dem Funktionsdienst und Stationshilfen zusammenarbeiten. Das Projekt wurde durch die Praxisanleiter der Stationen sowie vom Schulleiter Hans-Jürgen Bruhn, der Klassleitung Sabine Sperber und der Lehrerin Lydia Hölzle betreut.
Die Auswertung dieses Projektes erfolgte in der Schule, in dem die Praxisanleiter, das Schulteam und auch die Schüler ihre Erfahrungen und Meinungen bzw. Anregungen untereinander austauschten. Ebenso händigten die Praxisanleiter den Patienten Rückmeldebögen aus, welche somit in die Auswertung integriert werden konnten. Das Projekt rundete eine Präsentation der beiden Gruppen über die gesammelten Erfahrungen und durchgeführten Tätigkeiten ab.
Bei der Präsentation waren die beiden Pflegedienstleitungen Inge Nösner und Alfred Auer, der Abteilungsleiter der Inneren Medizin Peter Niebler, sowie die zuständigen Praxisanleiter der betreffenden Stationen, Lehrkräfte und Schüler anwesend. Herr Bruhn bedankte sich zum Abschluss bei den Mitwirkenden Stationen Chirurgie 1 und Medizin 1, sowie bei der Klassleitung Frau Sperber und der Klasse A 09. Das Projekt wurde durch die positiven Rückmeldungen aller Beteiligten abgerundet.
Auch wenn es in der Zeit der Pflegenotstandes immer schwieriger für die Stationen wird, solch eine zusätzliche Anforderung zu bewältigen, so waren sich alle einig, dass dieses jährlich stattfindende Projekt zur Verbesserung der Ausbildungsqualität in Sulzbach beiträgt.



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