Von Bürgerreporter/in Wolfgang Herrmann  |  05.09.2011  | Netzcode: 2948995  |  305 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Altenstadt

Ein Sonntagnachmittag-Ausflug ins Frankenland

Schloss „Fantaisie“ – kurz hinter Bayreuth gelegen – war das Ziel

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Schloss „Fantaisie“ bei Bayreuth.
Gerade richtig für einen Sonntagnachmittag-Ausflug war das Schloss Fantaisie, kurz hinter Bayreuth gelegen. Das Schloss „Fantaisie“ wurde von dem Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg–Bayreuth in Auftrag gegeben. Sie wollten nach einer einjährigen Italienreise ihre gesammelten Eindrücke in dem Schloss umsetzen. Kurz vor und nach dem Baubeginn im Jahr 1761 verstarben beide.

Ihr „Lebenstraum“ wurde von der Tochter Elisabeth Friederike Sophie zu Ende geführt, sie gab dem Schloss auch den Namen „Fantaisie“. Sie ließ das Schloss von den Gebrüdern Spindler einrichten, wobei das Glanzstück, ein Intarsienkabinett, ein Hauptwerk des Bayreuther Rokoko, leider nicht mehr vorhanden ist. Eine Kopie davon kann man seit dem Jahr 2000 im Westflügel bewundern. Der Mittelpunkt ist heute der Weiße Saal mit seinem imposanten Stuckdekor und dem riesigen Kronenleuchter.

Das Prunkstück ist aber der wunderschöne Schlosspark mit seinem Rokoko-Garten. Bei einem Rundgang in der beeindruckenden riesigen Parkanlage, die terrassenförmig angelegt ist, konnte man gemütlich „lustwandeln“.

Die Kaskade, der Neptunbrunnen mit einer Figurengruppe, Stützmauern, Treppenanlagen, zwei Sandsteinbänke und der Pavillon blieben aus dieser Zeit bis heute erhalten. Viele noch vorhandenen Steinfragmente, ein Teich mit schwarzen Schwänen, Felsenbänke, eine Grotte und ein Labyrinth aus Hainbuchen bis hin zum spätbarocken Garten machten unseren Spaziergang zu einem Erlebnis.

Danach ging es in das Cafe, das in einem Seitenflügel des Schlosses untergebracht ist. Die Heimfahrt wählten wir über die „Fränkische Schweiz“ mit Pottenstein und der Teufelshöhle als Ziel.

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