Von Bürgerreporter/in Birgit Specht  |  05.09.2011  | Netzcode: 2950201  |  144 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Freihung

Sommerradtour mit Gipfelerfahrung

Elbarter Radfahrerjugend im Fichtelgebirge

Bild zu Sommerradtour mit Gipfelerfahrung
Die gesamte Radlergruppe vor der Herberge.
Bei sonnigem Wetter, aber mäßigen Temperaturen, wie sie für Radfahrer optimal sind, machten sich 28 Radfahrer und ein Busbegleiter am Montag auf den Weg ins Fichtelgebirge. Die Gruppe bestand aus 12 Erwachsenen und 17 Kindern und Jugendlichen. Ab zehn Uhr konnte man den eindrucksvollen Radlerpulk ab Elbart in Richtung Neustadt am Kulm beobachten.

In Dobertshof bei Speinshart war die erste Verpflegungsstelle und die Sportlergruppe leerte alle Töpfe, die die Gastgeberin Karin Müller-Bayer mit Essen befüllt hatte. Von da ging es weiter über die "Alm" nach Brand, wo in den Fichtelnaabradweg eingestiegen wurde. Bis ins Sportcamp Fichtelberg radelten die Teilnehmer zirka 70 Kilometer, wobei der Anstieg zum Fichtelsee, wo sich die Herberge befindet, nochmal eine große Anstrengung darstellte.

Der zweite Tag war der Tag der Wanderung. Beeindruckendend war der Besuch des Silbereisenbergwerks - eine empfehlenswerte Besichtigung. Danach wanderten die Teilnehmer nach Fleckl und fuhren mit der Seilschwebebahn auf den Ochsenkopf. Nach einem ausgiebigen Mittagsmahl stiegen die Kinder und Erwachsenen zur Weißmainquelle ab und wanderten zurück zur Herberge.

Am darauffolgenden Tag teilte sich die Radfahrergruppe. Die Leistungsstärkeren fuhren mit Josef Regler auf zum Teil abenteuerlichen Wegen auf den Gipfel des Ochsenkopfes und trafen sich dann mit den anderen Radlern an der Talstation der Sommerrodelbahn. Nach der Mittagspause wurde natürlich gerodelt.

Auf dem Nachhauseweg musste dann auch noch eine Bootspartie auf dem Fichtelsee sein. Nach dem Abendessen, bei dem die sechs jugendlichen "Gipfelstürmer" geehrt wurden, stand das Kristallbad auf dem Programm.

Am Tag der Heimreise fuhren die Sportler wieder auf dem Fichtelnaabradweg ab Fichtelberg, aber diesmal bis nach Trevesen. Dort war der einzige Anstieg nach Waldeck zu bewältigen, unterbrochen vom Mittagessen. Über Pressath und Grafenwöhr beendeten die Radler ihre 75 Kilometer lange Heimreise, die glücklicherweise nur kleinere Plessuren mit sich brachte. "Wir sind nächstes Jahr wieder dabei", war oft zu hören. Dank an alle Helfer aus dem Team des RV Eintracht Elbart.

Zum Artikel: Kinospecial 300 Pixel