Von Bürgerreporter/in Wolfgang Herrmann  |  06.09.2011  | Netzcode: 2950339  |  337 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Altenstadt

9/11 jährt sich zum zehnten Mal

Es war ein Tag, den man im Leben niemals mehr vergisst!

Bild zu 9/11 – jährt sich zum zehnten Mal
Eine Ansichtskarte von meinem NY-City-Besuch zeigt das World Trade Center.
Es sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, seit dem Anschlag auf das World Trade Center in New York City, das WTC war das höchste Gebäude der Stadt. Die beeindrückende Skyline von New York, mit den gigantischen Zwillingstürmen, ist seit diesem Datum 9/11 für immer verschwunden.

Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich Fernsehbilder von damals sehe, es war eines der schlimmsten Ereignisse der neueren Geschichte. Ein Anschlag, der die Welt veränderte, man spürt es nicht nur an den verschärften Sicherheitsmaßnahmen auf den Flughäfen der Welt, 9/11 ist überall gegenwärtig, eine schreckliche Erinnerung, die je näher das Datum 9/11 rückt, unwillkürlich in einem hochkommt.

Ich weiß noch ganz genau, wie der Tag bei mir ablief: Meine Frau rief mich am späten Nachmittag in der Arbeit an und sagte, dass ein Flugzeug in das WTC geflogen ist und dass es brennt. Ich dachte an ein Sportflugzeug und an einen ganz normalen Unglücksfall. Bei einem erneuten Anruf, dass jetzt auch der zweite Turm brannte, nachdem ein weiters Flugzeug hinein geflogen war, ging ich nach Hause und sah mir die Live-Bilder im TV an. Es waren Bilder, die man nie mehr in seinem Leben vergisst.

Da ich einige Jahre vor dem Anschlag in New York City war mit einem Besuch des WTC, hatte ich noch die gewaltigen Dimensionen der Twin Towers vor Augen. Eine ganz Kleinstadt, untergebracht in zwei „Wolkenkratzern“ - die Vorhalle so groß wie einige Fußballplätze, mit über 100 Aufzügen pro Turm; ein Aufzug mit einem Fassungsvermögen von über 50 Personen, da konnte ich mich gut in die Situation der Menschen im WTC versetzen.

Bis zum 11. September 2001 war es unvorstellbar, dass so ein Terror-Anschlag, der die ganze Welt in seinen Grundsätzen erschütterte, überhaupt möglich sei. Die Wirklichkeit hat uns aber eines besseren belehrt.

Mögen die vielen Menschen nicht umsonst gestorben sein, sehen wir es als Mahnung und hoffen, nie wieder so etwas Schreckliches erleben zu müssen.

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