Fürth
„Heimschiedsrichter“ bringt SpVgg Greuther Fürther auf Siegesstraße
Franken sind äußerst sparsam
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| Die Sechzger gingen im Fürther Ronhof baden. |
Es war ein wunderschöner, sonniger Tag, an dem die Löwen anfangs ebenbürtig waren; bis zur ominösen 13. Minute, als der angeblich Unparteiische wegen einer angeblichen Notbremse eine Rote Karte verteilte. Der foulende Spieler war aber nicht letzter Mann. Das war ein großer Fehler (vom Spieler und vom Schiri).
Vorher durften die extrem hart einsteigenden Fürther Spieler nach Belieben foulen. Seinen zweiten spielentscheidenden Mist fabrizierte der Mann in Schwarz (bzw. Gelb), als er ein Foulspiel eines Fürther Spielers kurz vor dem 1:0 nicht sah oder sehen wollte.
Danach war das Spiel gelaufen. Die Fürther brachten außer 10 Ecken nichts zustande, schossen hoch in die Zuschauerränge oder weit neben das Tor; dann aber noch ein schönes Tor. 2:0 stand es am Ende. Schade drum, es hätte so ein schöner Fußballnachmittag werden können.
14.200 Zuschauer, ausverkauftes Haus log der Stadionsprecher, denn das stimmte nicht. Es gab noch einige Karten an der Stadionkasse und auf der Haupttribüne waren im teuersten Rang mindestens noch 100 Plätze frei.
Die Franken zeigten sich in der Halbzeitpause noch als wahrlich echte und faire Sportskameraden: Ausgiebig wässerten sie den Strafraum der Löwen, damit der Rasen sein saftiges Grün nicht verlor. In der eigenen Hälfte drehten sie wohlweislich den Wasserhahn nicht auf.
Das Kraut wurde mir dann restlos nach Spielende ausgeschüttet. Da mein Vater nicht mehr gut zu Fuß ist, wollte ich mit dem Taxi zu unserem Auto fahren. Aber da sieht man, dass die „Wissenschaftsstadt“ Fürth ein wahres fränkisches Bauerndorf ist. Weit und breit gab es kein Taxi. Der Franke ist eben nicht nur mit dem Wasser sparsam, sondern auch mit dem Geld.



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