Von Bürgerreporter/in Brigitte Wiendl  |  27.09.2011  | Netzcode: 2979849  |  263 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Berlin

Am Anfang war das Wort (Gen 1,1)

Meine persönliche Papstreise nach Berlin

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Unvergesslich!
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ sangen die Frauen der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in unserem Land. Bekanntlich wurde daraus nichts. Aber ich war in Berlin und zwar beim Papstbesuch im Olympiastadion zusammen mit Angela Merkel und meiner Tante Hildegard sowie weiteren 70.000 begeisterten Gläubigen.

Ich hatte die Reise bei einem bayerischen Radiosender gewonnen. Ein Anruf und zwei VIP-Karten mit dem Sonderzug von München waren mein. (Fleißige OWZ-Leser werden sich vielleicht daran erinnern, dass ich bereits Karten für ein Sonderkonzert von Rainhard Fendrich gewonnen habe.) Das bayerische Pilgerbüro regelte alles bestens: Abteile, Schals, Verzehrpaket, Schlafdecken. Am Donnerstag um 5.20 Uhr ging es los und 26 Stunden später kehrten wir wieder nach München zurück. Alles ganz schön anstrengend, aber es war ein einmaliges Erlebnis. Unvergesslich.

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70.000 Gläubige im voll besetzten Olympiastadion vernahmen die Botschaft des Papstes.
Meine Tante Hildegard und ich saßen ganz nah bei Angela Merkel, Philipp Rösler und all den anderen ganz wichtigen VIPs. Auch Horst Seehofer war da, nur den Westerwelle habe ich nicht gesehen. Dafür den „Buprä“ mit Gattin Bettina. Beide sind auch schon in meinem Lieblingshotel „Residenza Paolo VI.“ in Rom abgestiegen, gleich gegenüber vom Arbeitszimmer des Heiligen Vaters. Christian Wulff hat in das Gästebuch der Residenza sein Bewerbungsfoto eingeklebt und kurze Zeit später wurde er Bundespräsident.

Ich träume und plane schon wieder meine nächste Romreise zur letzten Maiandacht in den vatikanischen Gärten. Auch in die Nekropole unter Sankt Peter werde ich dann gehen. Außerdem noch in den deutschen Friedhof und in die Apotheke des Papstes. Dort kommt man nur mit Rezept hinein!


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