Schirmitz
Straßburg - nicht nur politisch
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| So sehr lieben die Straßburger ihre Straßenbahn, dass sie sogar einen Rollrasen zwischen den Schienen verlegen. Bild: Susanne Ritter |
Und weil diese Reise der CSU-Ortsverband Ost durchführte, gab es natürlich auch einen politischen Hintergrund – Europaabgeordneter Albert Deß lud ein, das Europaparlament kennen zu lernen.
Samstagmorgen, 6 Uhr, startete unser Bus mit Ziel Straßburg.
Dort erwartete uns bereits ein Reiseleiter, der uns kompetent und fachkundig begleitete.
Und schon gab‘s erste politische Informationen – vor dem Gebäude des Europarates erfolgte eine kurze aber interessante Unterrichtung der Unterschiede zwischen Europarat und Europäischen Rat.
Nach diesem kurzen politischen Ausflug, ging‘s weiter zu Straßburgs unzähligen Sehenswürdigkeiten. Wir bewunderten architektonische Meisterleistungen, erschaffen vor unserer Zeit. Überall blühende Blumen, romantische, altertümliche Häuser, zahlreiche Gaststätten und Cafés und natürlich die Störche in der Orangerie – das Wappenzeichen des Elsass, bilden ihren eigenen Zauber. Und man stelle sich vor, die Franzosen legen sogar einen Rollrasen zwischen die Gleise ihrer Straßenbahn.
Der zweite Tag war ausgefüllt mit einer Fahrt über die Elsässische Weinstraße nach Colmar. Auch hier war ein kompetenter Reiseleiter an unserer Seite, der uns hervorragend informierte über Geschichte, Kultur, Religion und nicht zuletzt auch über kulinarische Köstlichkeiten.
Wir spazierten durch kleine Gassen, vorbei an Fachwerkhäusern, blickten auf die vielen Weinberge, genossen Flammkuchen, Blutwurst und Sauerkraut.
Abgerundet wurde der Tag am Abend bei einer gemütlichen Weinprobe mit deftiger Brotzeit in der Winzergenossenschaft Rammersweier.
Am letzten Tag unserer Reise erkundeten wir Straßburg vom Wasser aus – Schiffrundfahrt auf der Ill.
Und dann wurde es noch einmal politisch – der Besuch bei Albert Deß im Europäischen Parlament. Dieser Besuch machte noch einmal einen enormen Eindruck auf mich.
Staunend bewunderte ich diesen modernen Gebäudekomplex, der erst 1999 fertig gestellt wurde. In dem riesigen, kugelförmigen Plenarsaal finden über 700 Mitglieder Platz.
Albert Deß gab uns eine kleine Einführung über seine Arbeit im Europäischen Parlament und Hans Forster, der CSU-Ortsvorsitzende dankte ihm.
Während der ganzen Reise begleitete uns strahlender Sonnenschein.
Die Reisegruppe war eine sehr sympathische, lustige Gesellschaft, in der man sich rundum wohl fühlte und die sich auch an den Abenden oft zu dem einen oder anderen Glas traf.
Die Organisation war perfekt, ebenso die Wahl der Unterkunft und der Gaststätten, in denen wir die kulinarischen Schmankerln genießen konnten, so dass ich nur positive Eindrücke mit nach Hause nahm.
Straßburg, laut Reiseführer eine der schönsten Städte Europas - ich kann dem nur zustimmen.



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