Amberg
42 neue Schüler begrüßt
Zuwachs für die Berufsfachschule für Kranken- und Kinderkrankenpflege
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| Die neuen Pflegeschüler. |
Frau Barbara Weisser, die Schulleiterin, nahm die „Neuen“ mit den Worten in Empfang: „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ Damit schlug sie einen Bogen zu der Examensklasse, die erst vor zwei Wochen erfolgreich ihr Examen abgeschlossen hat.
Um den neuen Schülerinnen und Schülern den Start in den neuen Lebensabschnitt zu erleichtern, wurden sie von einem Paten, Schüler des vorhergehenden Jahrgangs, mit einer Schultüte begrüßt und erhielten die Gelegenheit viele Informationen von „Insidern“ zu erhalten.
Weitere Informationen zum Klinikum, der Schwesternschaft, der Krankenpflegeschule am Klinikum und zur Ausbildung erhielten die neuen Schüler durch den Verwaltungsdirektor Manfred Wendl, die Pflegedirektorin Kerstin Wittmann, die Oberin der Schwesternschaft Brigitte Wedemeyer, die Vorsitzende des Schwesternbeirats Margarete Hirsch, den ärztlichen Leiter der Krankenpflegeschule, Chefarzt Dr. Wolfgang Funk, und den Personalratsvorsitzenden Reinhard Birner.
Die Oberin der Schwesternschaft überreichte allen Schülerinnen und Schülern kleine Schultüten, die in der Pflegeeinrichtung der Schwesternschaft durch demenziell veränderte Bewohner gebastelt wurden.
Die Verantwortlichen im Klinikum zeigten sich erfreut, dass alle Ausbildungsplätze mit qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern besetzt werden konnten, machten den neuen Schülern aber auch deutlich, dass der Pflegeberuf mit großer Verantwortung verbunden ist. Man muss fähig sein, sich flexibel auf immer neue Situationen einzustellen, aber trotzdem über ein ausgeprägtes Fachwissen verfügen. Verwaltungsdirektor Wendl legte den neuen Schülern ans Herz, die ihnen anvertrauten Patienten so zu betreuen, wie sie selbst auch gerne behandelt werden möchten. Denn die Patienten befinden sich im Krankenhaus aufgrund der Erkrankung in einer Ausnahmesituation, da wird eine kleine Geste, ein Lächeln oder ein freundliches Wort dankbar angenommen.
Insgesamt werden die neuen Schüler 2100 Theoriestunden an der BFS für Krankenpflege im Rahmen ihrer Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpflege-rin/Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Dabei lernen sie neben den medizinischen und naturwissenschaftlichen Bereichen auch die Sozial- und Geisteswissenschaften, sowie Recht, Politik und Wirtschaft kennen. Dazu kommen 2500 praktische Stunden, die sie in den verschiedenen Fachbereichen des Klinikums, in ausge-wählten externen Krankenhäusern und in Sozialstationen der Umgebung durchlaufen werden. Und die Aussichten im Pflegebereich bei einem erfolgreichen Abschluss sind mehr als gut.
Abschließend wünschten alle Anwesenden den Auszubildenden viel Glück, Durchhaltevermögen aber auch Spaß auf ihrem Weg. Ausklingen ließ man den Tag mit Kaffee und Kuchen!



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