Weiden
Europa-Berufsschule Weiden mit erfreulicher Bilanz
Schuljahresstart zeigt deutlich die Stärken
|
| Die Europa-Berufsschule - eine Bildungsstätte für die ganze Region. |
Obwohl trotz der Reform nahezu alle Berufsschulstandorte in der Oberpfalz sinkende Schülerzahlen vermelden müssen, ist Weiden hierzu eine positive Ausnahme.
Dass die Situation so gut ist, hat mehrere Ursachen, auch trotz schmerzlicher Einschnitte und Verluste an langjährigen Ausbildungsberufen wie dem Kaufmann/-frau im Großhandel. Dies war neben den Abzug der Metzgerklassen und deren Fachverkäufern sehr überraschend, zumal die Stadt Weiden sich als bekannter Handelsstandort auszeichnet.
Natürlich liegt dies zum einen an der engen Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben, der Erarbeitung passgenauer Konzepte durch die Schule und der hohen, überdurchschnittlichen Ausbildungsbereitschaft vieler Betriebe.
Das Konzept der Europa-Berufsschule und deren Schulleitung und Kollegium setzt sich zum anderen durch, d.h. die Berücksichtigung bedarfsgerechter Bildungsangebote mit Sprachen und Doppelqualifizierungen, so z.B. die Fremdsprachen-Kaufleute oder Ergänzungen um Tschechisch. Die Bemühungen von Regierung der Oberpfalz, der Stadt Weiden mit dem Oberbürgermeister Kurt Seggwiß in enger Abstimmung mit der Schulleitung um OStD Josef Weilhammer tragen also Früchte und so konnte die gesamte Region Nordoberpfalz gestärkt werden.
"Wir haben gewisse Leuchtturmprojekte mit Signalwirkung, weit über Weiden hinaus!", so Seggewiß und Weilhammer. „Trotz Einschnitten haben wir sehr früh unsere Hausaufgaben gemacht und sind dadurch für die Zukunft gerüstet."
Man ist sicher, dass bei Zusammenwirken aller (Stadt Weiden, Regierung und Ausbildungsbetrieben) auch weitere Konzepte der Berufsschule Weiden umgesetzt werden können, diese liegen bereits in der Schublade. Vielleicht kommt dann ein Ausgleich für die erfolgten Abzüge von Berufen.



versenden
drucken
Leserbrief

