Gebenbach
Atzmannsricht wieder „Golddorf“
Erfolg bei Bezirksentscheid „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“
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| Bürgermeister Dotzler (mit Amtskette) und sein Stellvertreter Karl Erb (stehend rechts) mit Mitgliedern der Dorfgemeinschaft Atzmannsricht. Bild: Hermann Zöller |
Dabei überzeugte der Ort nicht nur durch seine äußere Erscheinung, sondern auch durch seine „inneren Werte“. Schon immer waren die Atzmannsrichter bestrebt, die unverwechselbare Eigenart ihres Dorf zu bewahren und ein lebens- und liebenswertes Umfeld zu schaffen. Ob es darum geht, den Dorfplatz zu gestalten, den Badeweiher auf Vordermann zu bringen oder ein Gemeinschaftshaus zu bauen, die Atzmannsrichter packen immer mit Begeisterung an. Dass dabei die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, dafür sorgen Feuerwehr, Landjugend und Dorfgemeinschaft mit ihren vielfältigen Angeboten vom Skiausflug über den Kappenabend bis zum Ausrichten der traditionellen „Watschnkirwa“.
All dies überzeugte die Bewertungskommission des Bezirks, so dass sich Atzmannsricht wieder „Golddorf“ nennen darf. Noch vor der offiziellen Preisverleihung lud der Gebenbacher Bürgermeister Peter Dotzler Vertreter der Dorfgemeinschaft Atzmannsricht ins Rathaus ein, um mit ihnen auf diesen Erfolg anzustoßen.
In seiner Rede erinnerte Dotzler an den Erfolg von 1969: Damals war das äußere Erscheinungsbild maßgebend für den ersten Platz, heute stehen die Zukunftsfähigkeit, der Zusammenhalt und die kulturellen Aktivitäten im Vordergrund. Mit Blick auf das neue Gemeinschaftshaus betonte Dotzler außerdem die gute Zusammenarbeit zwischen der Dorfgemeinschaft, dem Gemeinderat und dem Amt für Ländliche Entwicklung.
„Trotz der Belastung durch den Bau des Gemeinschaftshauses habt ihr beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“ sowohl auf Kreis- als auch auf Bezirksebene eine Goldmedaille gewonnen. Jetzt winkt der Landesentscheid, aber vorher habt ihr noch viel Arbeit!“, so Dotzler in seiner Rede.
Das ließen sich die Atzmannsrichter nicht zweimal sagen, denn direkt nach dem Eintrag ins Goldene Buch eilten sie in ihr neues Gemeinschaftshaus, um sich auf den Landesentscheid im nächsten Jahr vorzubereiten.



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