Von Bürgerreporter/in Wolfgang Demleitner  |  09.11.2011  | Netzcode: 3031345  |  215 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Schwandorf

Der Junge im gestreiften Pyjama

Was ich gerade gelesen habe

Bei der Nacht der (W)Orte in Schwandorf im vergangenen September las wie jedes Jahr unser SPD-Landtagsabgeordneter Franz Schindler. Dieses Mal im Stadtmuseum und aus der Fabel von John Boyne: „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Franz Schindler trug den Schluss dieses bedrückenden Werkes vor, das die unbeschreiblichen Schrecken des Holocausts, hier das Vernichtungslager der Nazis in Auschwitz, mit dem neunjährigen Sohn Bruno des Lagerkommandanten in Verbindung bringt.

Ich wusste, dass die Geschichte verfilmt worden ist, und es stand für mich fest, den ganzen Roman zu lesen. Ich kaufte mir eine kleine feine Taschenbuchausgabe (Fischer) und las vergangenes Wochenende die schreckliche Geschichte auf einen Sitz aus.

Man darf sich vom Stil des irischen Autors John Boyne, geboren 1971 in Dublin, nicht täuschen lassen, wenn der Führer „Furor“ genannt wird und der Name von Auschwitz in „Aus-Wisch“ verballhornt wird und der neunjährige Bruno („ein sehr naives Kind“) die Gräuel nicht erkennt, die auf der anderen Seite des Stacheldrahtzauns von „Aus-Wisch“ herrschen, wo sein Freund Schmuel im gestreiften Pyjama lebt.

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