Burglengenfeld/Rieden
Riedener Delegation bei Meet & Greet
Nik P in Burglengenfeld - ausverkauftes Haus
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| Marcus, NikP, Sandra und Peter. |
Der sympathische Wahl-Salzburger nahm sich für die Riedener Truppe viel Zeit und plauderte bei einem Gläschen Sekt aus dem „Nähkästchen“. Sein größter Hit „Ein Stern der Deinen Namen trägt“ (die Fassung mit DJ Ötzi) wurde erst kürzlich mit über einer Million verkauften Tonträgern mit 10-fach Gold ausgezeichnet und zum größten Hit aller Zeiten in Deutschland gekürt. Der gebürtige Kärntner schaffte somit erst spät den Durchbruch über die rot-weiße Grenze hinweg. Seit über 30 Jahren steht der 49-Jährige auf der Bühne und brachte es, allesamt aus seiner Feder stammend, auf nicht weniger als 24 (!) Nummer-1-Hits in Österreich. Bürgerreporter Peter Gattaut nutzte die Gunst der Stunde und interviewte Nik P exklusiv.
Peter Gattaut: Du stehst seit über 30 Jahren auf der Bühne, bist in Österreich seit langer Zeit ein Nummer-1-Garant. Was hat sich seit dem gemeinsam mit DJ Ötzi neu aufgenommenen Jahrhundert-Hit „Ein Stern der Deinen Namen trägt“ für Dich im Leben verändert?
Nik P: Viel, ja sehr viel sogar. Was sich vorher eigentlich nur in Österreich abgespielt hat, nimmt jetzt eine für mich nie geglaubte „Eigendynamik“. Meine Konzerte in Deutschland und auch in der Schweiz sind ausverkauft, die Anfragen von TV und Radio stehen nicht still und meine Nachfolgehits wie zum Beispiel „Der Mann im Mond“ oder „Wo die Liebe Deinen Namen ruft“ katapultieren sich jetzt auch rasch in den deutschen oder schweizerischen Charts.
Peter Gattaut: Viele Deine Lieder werden gecovert. Auch im Internet treten immer wieder Künstler in Erscheinung, die unter ähnlichen Namen Deine Songs verbreiten. Ist das alles abgesprochen oder ärgert Dich das?
Nik P: Natürlich ärgern mich solche „Nachahmversuche“ im Internet sehr. Es laufen auch schon Klagen dahingehend. Selbstverständlich gibt es auch abgesprochene Projekte wie zum Beispiel mein „Gloria“, das Jürgen Drews ausprobiert hatte, aber damit nie so richtig Erfolg hatte (in Burglengenfeld war es neben „Stern“ der Hit schlechthin, die Fans bestanden darauf, dass Nik P das Lied nochmals als Zugabe spielte)
Peter Gattaut: Über was kannst Du Dich im Leben richtig freuen oder ärgern?
Nik P: Ich freue mich wahnsinnig, wenn bei Konzerten die Fans meine Lieder (nicht nur den „Stern“) auswendig mitsingen und mir das auf der Bühne spüren lassen. Was ich hasse oder mich sehr ärgert, sind Lügen, Intrigen und Ungerechtigkeit.
Peter Gattaut: Auf Deiner neuen CD „Der Junge mit der Luftgitarre“ sind auffallend ruhigere Songs zu finden. Hatte das einen besonderen Grund?
Nik P: (lacht) Hallo, bin ja schon fast 50 und da wird man einfach ruhiger. Nein, das hat sich einfach so ergeben. Ich bin ein „Gefühlsmensch“ und mir war einfach nach mehr Balladen.
Peter Gattaut: Was willst Du unseren Lesern für eine „Lebens-Botschaft“ mit auf den Weg geben?
Nik P: Leb' deinen Traum, träum' nicht Dein Leben. Dieses Motto hab ich schon immer verinnerlicht und bin damit immer gut gefahren. Natürlich gehört auch immer a bisserl Glück dazu, aber das kommt dann auch. Versucht es einfach, lebt euere Träume aus.
Nach einigen gemeinsamen Fotos mit Nik P und einer lustigen Begegnung mit „Gaststar“ Andreas Gabalier (I sing a Liad für Di) - der konnte sich gar nicht beruhigen, dass sein Föhn-Stromstecker in der Schweiz nicht passt und daher wegen nicht sitzender Tolle ein gemeinsames Foto verwarf - genossen die Riedener ein beeindruckendes Konzert.



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