Amberg
Kinder früh erreichen
Zweiter AOK-Gesundheitstag in Amberg
|
| Stellten den Kinder-Gesundheitstag vor: (von links) Dr. Thomas Bahr, Bürgermeister Michael Cerny, AOK-Direktor Wolfgang Händlmeyer, Karin Meixner-Nentwig und Reinhold Koppmann. Bild: Harald Mohr |
"In ganz Deutschland gibt es keine solche Veranstaltung", schätzt Reinhold Koppmann vom Amberger "Bündnis für Familien", das die Aktion eingefädelt hat. "Das ist für uns als Stadt eine tolle Geschichte", findet Bürgermeister Michael Cerny. Ein Partner des Bündnisses ist der Kinderschutzbund: Deren Vorsitzende Karin Meixner-Nentwig kündigte an: "Wir werden einige Aktionen machen, zum Beispiel ein Glücksrad." Auch ein menschlicher Torso des Jugend-BRK wird da sein. "Man kann sehen, wie's innen ausschaut." Dr. Thomas Bahr von UGOM (Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte) findet: "Die Steuerung des Patienten ist wichtig." Man müsse "die Kinder früh erreichen".
Beim ersten AOK-Kinder-Gesundheitstag im Jahr 2009 hatte man mehr als 2500 Besucher. Das hat die Veranstalter motiviert, alle zwei Jahre einen Kinder-Gesundheitstag zu organisieren. Als Kooperationspartner und Sponsoren dienen auch heuer wieder das Bündnis für Familien der Stadt Amberg und UGOM.
Waren beim ersten Mal die Kleinkinder der Schwerpunkt, hat man heuer einen weiteren Schwerpunkt bei den Jugendlichen gesetzt. Neben den Themen Ernährung und Bewegung steht dabei das Thema Sicherheit und Sucht im Mittelpunkt. Hierfür wird UGOM über das Rauchen informieren, die Polizei wird das Thema "Internetsucht" aufgreifen. Auch das Gesundheitsamt ist vertreten.
Der TV 1861 Amberg wird dafür werben, sich bei einem Sportverein zu engagieren. Als medizinischen Schwerpunkt hat man diesmal die Kinder-Orthopädie gewählt. Dr. Christoph Pilhofer, Kinder-Orthopäde aus Regensburg und Konsiliararzt am Klinikum St. Marien, referiert über das Thema. Insgesamt informieren 25 Kooperationspartner aus allen möglichen Bereichen. Der Kinder-Gesundheitstag findet von 13 bis 17 Uhr statt, der Eintritt ist frei.
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.


versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren























