Von Bürgerreporter/in Wolfgang Herrmann  |  22.11.2011  | Netzcode: 3047473  |  308 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Altenstadt/WN

Mobilfunkmast – Altenstadt wehrt sich

Rührige Bürgerinitiative Funkturmgegner – macht mobil

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Funkturm - NEIN DANKE.
Als Hauseigentümer in Altenstadt-Süd bin ich unmittelbar betroffen und so war es auch selbstverständlich, dass wir an der gut besuchten Info-Veranstaltung am 21.11.11 in der Aula der Mittelschule teilnahmen.

Unter der sehr guten Leitung von Herrn Max Rauch, der kompetent und rhetorisch einwandfrei durch den Abend führte, waren weitere sehr interessante Vorträge aus den verschiedenen Fachbereichen zu hören.

Aus medizinischer Sicht referierte Herr Dr. Thomas Bäumler, der auf die gesundheitlichen Gefahren der permanenten Strahlenbelastung hinwies und dies mit zahlreichen, negativen Beispielen plastisch belegte.

Die technische Seite wurde von Herrn Reiner Bäumler im wahrsten Sinne des Wortes beleuchtet, er machte auf beeindruckende Weise, die Funkstrahlung für alle Anwesenden, optisch sichtbar und akustisch hörbar.

Weitere Referenten schlossen sich an, vom Bund Naturschutz Herr Holl und für die besorgten Hausbesitzer sprach ein Experte Herr Edmund Feilner, der auf den möglichen Wertverlust der Immobilien in Funkmast-Nähe hinwies.

Aus der Kommunalpolitik war Bürgermeister Ernst Schicketanz (SPD) vertreten, er unterstrich nochmals seine Bereitschaft, sich für „seine Bürger“ in der Sache Funkturm verstärkt einzusetzen. Von der CSU trat Fraktionssprecher und Gemeinderat Dominik Baschnagel ans Rednerpult und auch er versicherte die Solidarität seiner Partei, sich gegen das „Projekt Funkturm“ zu stellen.

Herr Max Rauch, appellierte auch immer wieder an die Solidarität der „Hammerwegerer“ die ja allein durch die räumliche Nähe auch betroffen sind und rief sie auf, mit in „das Boot zu steigen“.

Einem verständlichen Appell, die Aktionen auch finanziell zu unterstützen, wurde gerne Folge geleistet.

Nach gut eineinhalb Stunden gingen die vielen Besucher „nachdenklich“, aber auch etwas besorgt nach Hause.

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