Von Bürgerreporter/in Walter J. Pilsak  |  09.12.2011  | Netzcode: 3068088  |  275 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Waldsassen

Wintermärchen und Eiszauber

Der Winter lädt geradezu ein zum Fotografieren

Bild zu WINTERMÄRCHEN UND EISZAUBER
Winterwald auf dem Steinberg bei Bärnau.
Der Winter hat heute für den Menschen seinen Schrecken verloren. Es gibt zwar Zeitgenossen, die diese Jahreszeit lieber im warmen Süden verbringen würden. Doch der Großteil nimmt diese kalten Monate wie sie kommen. Zwar sind die Winter von heute auch nicht mehr das, was sie mal waren, doch ab und zu zeigt er sich doch mit seiner ganzen Gewalt. Ein Wintermärchen mit Eiszauber ist es dann, das vor allem romantisch veranlagte Gemüter erfreut.

Der Winter kann viele Gesichter haben und er ist voller Gegensätze. Trübe Tage, an denen der Schnee wie Gips aussieht, wechseln ab mit Tagen, an denen alles glitzert und glänzt. Zum Winter gehören aber auch Eiszapfen, Schneegestöber, Raureif und zugefrorene Wasserflächen. In manchen Jahren zeigt er sich sehr oft von seiner schlechtesten Seite. Milde Temperaturen, Schneematsch, Regen und Stürme lassen dann ein romantisch verklärtes Bild von einem Wintermärchen erst gar nicht aufkommen.

Der Winter ist die Zeit, in der viele am Skilift Schlange stehen und sich dann über wimmelnde Pisten hinunter schlängeln. Von der ästhetischen Seite eines Winters bekommen diese Freizeitsportler jedoch nur wenig mit. Die mitgenommene Kamera ist gerade dazu da, um ein schnelles verschwommenes Digitalfoto vom Skihang zu machen.

Wenn auch auf überfüllten Pisten kaum ein schönes Winterfoto zu machen ist, ein Schneeballwurf abseits der Pisten reicht oft aus und der Winter zeigt sich als Wintermärchen mit Eiszauber. Wenn sich die kalte Jahreszeit von dieser schönen Seite zeigt, drängen sich uns die Fotos geradezu auf. Doch wie bringt man den Schnee dazu, auf dem Foto auch auszusehen wie Schnee! Gemeint ist das Glitzern, Gleißen und Funkeln. Ein einfacher Tipp: Gegenlichtblende auf das Objektiv und Seiten- oder Gegenlicht verwenden. Schon sind die Fotos von einer ganz anderen Qualität!

Zum Artikel: Kinospecial 300 Pixel