Von Bürgerreporter/in Wolfgang Herrmann  |  07.01.2012  | Netzcode: 3097975  |  478 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Altenstadt

Die Börse: Kleiner Rückblick auf das Börsenjahr 2011

„Horrormeldungen“ und Minuszeichen beherrschten das Börsenjahr 2011

Das Börsenjahr 2011 ist zu Ende und wieder einmal war es nichts mit den „großen“ Gewinnen, es reiht sich nahtlos in die verlustreichen Börsenjahre des letzten Jahrzehnts ein.

Die so genannten, besser die selbsternannten Strategen, die Analysten der großen Banken, lagen wie schon so oft in den vergangenen Jahren, mit ihren Prognosen für 2011 einmal mehr, voll daneben.

Aber, zugute halten muss man den „Experten“, dass die nicht einkalkulierbaren, negativen Einflussfaktoren, schon „heftig“ waren. Angefangen mit dem Atomunglück in Japan und der immer noch andauernden Schuldenkrise in Europa und den USA. Das alles machte dem prognostizierten Börsenaufschwung, „einen gewaltigen Strich durch die Rechnung“.

Mit einem satten Minus von 14,7 Prozent bis zum letzten Handelstag 2011, ging ein weiteres „schwarzes“ Börsenjahr zu Ende und somit in die Annalen der negativen Börsenjahre ein.
Wohlgemerkt im Jahresverlauf, Mitte September, waren es schon einmal über 34 Prozent, wo wir in der Verlustzone lagen.

Nur um einige Einzelwerte zu nennen, aus dem DAX 30 verlor die Commerzbank, immerhin die zweitgrößte Bank in Deutschland, sagenhafte 76 Prozent, auch das „Witwen und Waisen“-Papier der Versorger RWE, gab nach dem Atomausstieg, bis zu 45 Prozent seines Wertes ab. „Defensive“ Aktienwerte, wie der konjunkturunabhängige Pharmariese Merck oder in den USA die Fastfoodkette McDonalds, konnten 2011 sogar ordentliche Gewinne verbuchen.

Das neue Börsenjahr 2012 startete positiv mit einem Plus von fast 3 Prozent, im DAX ging die erste Börsenwoche im neuen Jahr zu Ende, aber Vorsicht, das muss nichts heißen, es liegen ja noch lange 51 Handelswochen vor uns und abgerechnet wird erst wieder am Ende des Jahres und bis dahin werden wir noch einige Höhen und Tiefen durchleben.

Ich wünsche allen „Börsianern“ ein gutes, erfolgreiches neues Jahr 2012 und ein gutes „Händchen“ bei ihren Anlageentscheidungen.

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