Stichwahl um das Bürgermeisteramt
Alfred Stier tritt am 29. Januar noch einmal gegen Cornelia Schwamberger an
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| Alfred Stier. |
Die beiden anderen Kandidaten - Robert Birkner (SPD), der achtbare 23,82 Prozent holte, und Edmund Wolf (Linke) mit 1,28 Prozent - sind aus dem Rennen. Die Wahl war nötig geworden, weil der bisherige Bürgermeister Peter Hampel nach 16 Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen aufhört.
Bei der Stichwahl am 29. Januar werden die Karten neu gemischt. Interessant wird sein, wer die Stimmen der ausgeschiedenen Kandidaten auf sich vereinen kann, und ob jeder seine Wähler für den zweiten Wahlgang mobilisieren kann. Die Wahlbeteiligung am Sonntag betrug stattliche 78 Prozent. Favorit ist zweifellos der 50-jährige Alfred Stier, der für ein "offene Zusammenarbeit, eine lückenlose Information, eine bedingungslose Einbindung und für einen fairen und kollegialen Umgang innerhalb des Stadtrates und der Stadtbediensteten" eintritt. Von großer Wichtigkeit ist ihm ferner die "Gleichbehandlung aller Ortsteile, das nötige Verständnis für die Bürger und Vereine bei der Umsetzung von Auflagen und Verordnungen sowie die unternehmerische Denkweise bei der Bewältigung von Ausgaben und Investitionen".
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| Cornelia Schwamberger. Bilder: Konrad Rosner |
Cornelia Schwamberger verweist auf die vielen anstehenden Aufgaben, die es zu lösen gelte: das Schulzentrum, das Hallen- und Freibad. Der demografische Wandel sei "ebenso eine der großen Herausforderungen der Zukunft". "Dank der souveränen Haushaltsführung, verringerten Ausgaben für Zinsen und Tilgung sowie zusätzlicher Einnahmen" sei Bärnau in der Lage, notwendige Investitionen vorzunehmen. Beide Bürgermeisterkandidaten sind CSU-Mitglieder. Die Wahl am 29. Januar dürfte also noch einmal spannend werden. Konrad Rosner
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