17.02.2017  | Netzcode: 5192192
Weiden

OWZ am Wochenende: "Ludwich, di ziach i eine"

Ludwig Kreutzer über seinen 42,195 Kilometer langen Weg zum Glück

"Marathons machen glücklich." - Ludwig Kreutzer
"Marathons machen glücklich." - Ludwig Kreutzer reist dafür seit Jahrzehnten auch in weit entfernte Länder. Unser Bild zeigt ihn in Beirut: "Wahrhaft biblische Eindrücke. Du hast Geschichte gefühlt." Bild: privat
Auf den letzten Metern verlassen ihn die Kräfte. 31 Grad, die ganze Strecke ein Backofen. Lange Zeit schon hat er nichts mehr getrunken. Das rächt sich jetzt. Ludwig Kreutzer stürzt, rappelt sich wieder auf, läuft weiter. Immer die Ziel-Uhr im Blick. Es bleiben ihm nur Sekunden.

Der Marathoni liebt seinen Sport. Selbst wenn es mal nicht so läuft beim Laufen. Selbst wenn die letzten Schritte zum Martyrium werden – wie hier in Regensburg. Nach der Ziellinie klappt er zusammen. Dehydriert. Die Sanis hängen ihm eine Kochsalzlösung an, die Uhr zeigt 2 Stunden 59 Minuten. So schnell war er noch nie! Kreutzer ist glücklich.

Nach der Infusion sei er gleich wieder wohlauf gewesen, erinnert sich der Weidener. „Ich wollte einfach unter den drei Stunden bleiben. Davon träumt jeder ambitionierte Marathonläufer“. Er hing sich an einen Zugläufer, der sein Tempo an diesem Zeitziel ausrichtete. „Als ich gegen Ende als einziger noch mit ihm mithalten konnte, spornte er mich an: „Kumm’ Ludwich, di ziach i eine!“

„Glück und Freude verspürst du beim Marathon immer. Das ist ein Kick, der sich mit Worten nicht beschreiben lässt. Es gibt dir ein Gefühl der Stärke, ja, der Unbezwingbarkeit.“ Einmal – „es war in Berlin, 2001“ – habe er einen richtigen Flow erlebt. „Ich hatte das Gefühl, dass mein Geist neben meinem Körper her läuft. Ich konnte mich quasi selbst beobachten, schwebte über dem Geschehen. Diesen Zustand empfand ich als ganz real.“
Ludwig Kreutzer scrollt im digitalen Album:
Ludwig Kreutzer scrollt im digitalen Album: "Jeder Marathon ist mit einzigartigen Erinnerungen verbunden." Bild: Reiner Wittmann


An 60 Marathons hat der 61-Jährige schon teilgenommen. Dabei ist er in der ganzen Welt herumgekommen. Er war in Frankfurt, Hamburg, Freiburg und München, aber auch in Florenz, New York, Lissabon, Paris, Venedig, Prag oder Rio.

„Jeder Marathon ist aufregend. Du bist immer angespannt, willst ankommen, gut sein.“ Und doch sei jeder Marathon anders, betont der Globetrotter mit den flotten Tretern. „Ich bin immer mit Sportskameraden unterwegs. Und egal, wo auf der Welt wir laufen, wir haben immer Privatanschluss, wohnen oft bei Freunden oder Freunden von Freunden und haben so Gelegenheit, einen Eindruck von Land und Leuten zu bekommen. So wird jeder Marathon zu einem ganz besonderen Erlebnis.“

Kreutzer schaut sich auf dem Tablet Erinnerungsfotos an. „2011 nahmen wir am Marathon in Beirut teil“, bleibt er bei einer Aufnahme hängen. „Wir durften bei einer libanesischen Familie wohnen. Sie Christin aus der Oberpfalz, er Moslem und gebürtiger Libanese. Beide Ärzte, nette Kinder. Aber nicht nur in der Familie, überall im Libanon waren die Menschen unheimlich freundlich und angenehm“, sagt Kreutzer bestimmt. Diese Botschaft ist ihm wichtig.

„Unsere Gastgeber erzählten uns viel über das Land, seine Geschichte, die Menschen. Dann läufst du durch die Stadt und die Häuser beginnen zu sprechen, die Hügel im Umland werden zu biblischen Landschaften. Du beginnst zu verstehen, im Laufen.“ Er schaut auf, sinniert. „Vielleicht war das mein schönster Marathon.“
Die Lauf-Kameraden Norbert Tannhäuser (links) und
Die Lauf-Kameraden Norbert Tannhäuser (links) und Ludwig Kreutzer nehmen in Chikago Marathon-Goldmedaillien-Gewinner Frank Shorter in ihre Mitte. Bild: privat


Dann scrollt Kreutzer weiter in seiner digitalen Bilder-Galerie. „Hier, das war in Chicago“, sagt er und zeigt auf ein Foto von sich und zwei anderen Männern. „Da war ich mit meinem Freund Norbert Tannhäuser. Der Mann in der Mitte ist Frank Shorter. Der hat 1972 in München die Marathon-Goldmedaille gewonnen.“

Das Mekka des Marathon-Sports jedoch ist eine andere Stadt in den USA, Boston. „Das ist der älteste Marathon der Neuzeit. Jeder will hier einmal mitlaufen.“ 2013 konnte sich Kreutzer diesen Traum zusammen mit seinem Lauf-Kompagnon Georg Koller erfüllen.

Der Traum endete mit einem Alptraum. Zwei Islamisten verübten in der Nähe des Zieleinlaufs einen Bombenanschlag. Drei Menschen starben, darunter ein Kind, das seine Mutter anfeuern wollte. „Ich lief durchs Ziel, bog in eine Seitenstraße ein, wo die Busse mit der Wechselkleidung warteten. Plötzlich gab es einen dumpfen Knall. 17 Minuten nach meinem Zieleinlauf. Die Leute sahen nach oben. Ein Gewitter? Es knallte noch einmal. Dumpf, vernichtend. Nein, das war kein Gewitter. Dann herrschte eine Ruhe, wie ich sie an einem solchen Ort, mitten in einer Millionenstadt, mit Tausenden und Abertausenden Menschen um mich herum noch nie vernommen hatte. Nach vielleicht einer halben Minute durchschnitt Sirenengeheul die Stille – und die Stadt versank im Chaos.“
"Boston ist der Wunschtraum eines jeden
"Boston ist der Wunschtraum eines jeden Marathoni." Der endete mit einem Alptraum. Bild: privat


Kreutzer legt das Tablet zur Seite und wechselt das Thema. Einen Marathon zu laufen bedeute mehr, als sich ein paar Tage im Terminkalender anzustreichen und dann in den Flieger oder ins Auto zu steigen. „Du musst dich permanent mental darauf einstellen und eigentlich immer darauf hinarbeiten“, sagt Kreutzer. Das kostet Zeit und Anstrengung. „Ich laufe an fünf Tagen in der Woche. Jeweils ein, zwei Stunden, manchmal auch länger.“

Ein enormes Pensum. Leidet das Privatleben darunter? „Als meine beiden Kinder noch klein waren, bin ich meist nachts gelaufen, wenn sie schliefen. Ja, man muss sich in der Familie arrangieren und auf das Verständnis des Partners hoffen.“

Auf das trifft Kreutzer. „Ich habe mir aber vorgenommen, nur noch einen Marathon im Jahr zu laufen“, sagt er. Im Mai wolle er wieder in Regensburg antreten. Und der Freundschaftsmarathon im Herbst, von Weiden nach Amberg? Mache er da nicht mit? „Oh, der ist heuer ja auch wieder“, schmunzelt er leicht errötend. „Doch, freilich, da bin ich natürlich auch dabei“.
Reiner Wittmann

Zieleinlauf in Boston, Ludwig Kreutzer drückt
Zieleinlauf in Boston, Ludwig Kreutzer drückt noch einmal auf den Auslöser. 17 Minuten später gehen hier zwei Bomben hoch. "Ein dumpfer Schlag. Noch einer. Dann absolute Stille." Bild: privat




Tipps & Erfahrungen


WEIDEN/AMBERG. Vor über einem Vierteljahrhundert lief der Weidener Ludwig Kreutzer, 61, seinen ersten Marathon. Mittlerweile bringt er es auf 60. „Das ist aber nichts Besonderes, andere haben mehr beisammen und sind schneller“, stellt er sein Licht unter den Scheffel. Für die OWZ hat er dennoch gerne aus seinem Läuferleben erzählt und gibt Tipps und Erfahrungen weiter:

„Joggen hält gesund, auch über die Marathon-Distanz. Davon bin ich überzeugt, auch wenn ich keine Studien zur Hand habe. Man muss es aber richtig anpacken, darf es nicht übertreiben und sollte angepasst trainieren“, empfiehlt der Langstrecken-Sportler.

Am besten sei es, sich als Einsteiger von einem anderen Marathoni coachen zu lassen oder sich einer Laufgruppe anzuschließen.

Wer sich für einen Marathon entscheidet, entscheidet sich für das Glück:„Ein Marathon vermittelt ein unbeschreibliches Glücksgefühl, ein Gefühl der Stärke. Dadurch wird man auch in der Arbeit belastbarer“, erklärt Kreutzer, der in Weiden ein Seniorenheim leitet. „Das Laufen ist ein hervorragender Ausgleich.“

Aber: „Du musst immer auf deinen Körper hören und auch Warnsignale wahrnehmen. Ich habe schon viele Einsteiger kennengelernt, die im Training überzogen hatten und dann nicht antreten konnten. Zu viel Eifer kann schaden. Die richtige Dosis macht’s.“

Wichtig ist Konsequenz. Trainiert wird daher auch an Tagen mit schmuddeligem Winterwetter, fünfmal in der Woche. „Da dürften so zwölf Stunden zusammenkommen“, schätzt Kreutzer, der bei Wettbewerben und Training fast immer mit Lauf-Kameraden unterwegs ist: Wer für einen Marathon trainiert, hat Zeit für lange Gespräche.

Für die nächsten Jahre hat sich Kreutzer vorgenommen, jeweils einen Marathon wahrzunehmen („Mit 65 den 65., mit 70 den 70.“). Im Jahr 2017 wird es da aber schon eng, denn außer dem Regensburg-Marathon im Frühjahr steht schon der Freundschaftsmarathon von Weiden nach Amberg auf dem Saison-Plan. „Ein super Lauf, mit einer tollen Atmosphäre, ideal für Einsteiger“, wirbt Kreutzer für die heimische Veranstaltung (die am Sonntag, 17. September 2017, stattfindet; Anmeldungen sind ab sofort möglich auf: www.freundschaftsmarathon.de .
(tt)

Kreutzer mit Lauf-Partnern: Die
Kreutzer mit Lauf-Partnern: Die Marathon-Vorbereitung kann zum Gemeinschaftserlebnis werden. Archivbild: Gerhard Götz

Zum Artikel: OWZ am Wochenende: Surfen ganz ohne Wind und Wellen

Einer der meistgelesenen Artikel von heute! Steinberg am See

OWZ am Wochenende: Surfen ganz ohne Wind und Wellen

Stand-up-Paddling: Neue Trendsportart am Steinberger See

Surfer stellt man sich als sportliche Menschen vor, die sich von hohen Monsterwellen in der Südsee treiben lassen, so wie der Amberger Bernd Hinkofer, der zur deutschen Surf-Elite zählt. Doch sein Verein, der „Steinberger Surfclub“, propagiert zum Saisonstart eine neue Surf-Mode, die auch weniger sportlichen Menschen das Surfen ermöglichen soll: das Stand-up-Paddling, eine eher gemütliche Form des Surfens. mehr...

Bata Illic auf der Seebühne

Am Freitag, 26. Mai, startet der zweite Tirschenreuther "Cooltour"-Sommer

TIRSCHENREUTH. Die Premiere vor zwei Jahren war ein riesiger Erfolg. Zu den rund 40 Veranstaltungen waren laut Fördervereinsvorsitzendem Vinzenz Rahn rund 30 000 Besucher gekommen. Jetzt gibt es Nachschlag: Der mehr...

Essen als Show-Event

"Bramboraky" oder Galettes: Food-Trucks luden zum Schlemmen ein

WEIDEN. Schon die Namen sind anders: Die Gastronomie heißt hier nicht "Zum blauen Ochsen" oder "Ratsstube", sondern "Guerilla Gröstl" (da gab es Hamburger) oder "Küchendampf". Letzterer Truck bietet Kässespätzle an. Show mehr...

Stille Bewohnerin

Die Wildkatze braucht Unterstützung und alte Wälder - Vortrag zur Ausstellung "Zurück auf leisen Pfoten"

SULZBACH-ROSENBERG. In Deutschland leben 8,2 Millionen Hauskatzen. Dazu kommen nur 5000 bis 7000 Wildkatzen. Eine Ausstellung im Stadtmuseum Sulzbach-Rosenberg zeigt noch bis 30. Juli, wie die Wildkatze langsam, aber mehr...

Aufklärungsquote höher als der Landesdurchschnitt

Polizei stellt Sicherheitsbericht 2016 für den Landkreis Tirschenreuth vor

TIRSCHENREUTH. "Die Region ist sicher, der Landkreis ist sicher." So fasste Landrat Wolfgang Lippert den Sicherheitsbericht des Landkreises Tirschenreuth zusammen, der von Polizeipräsident Gerold Mahlmeister vom mehr...

Außen barock, innen modern

Führung durch Dreifaltigkeitskirche und Gasthaus Kummert

AMBERG. In die Dreifaltigkeitskirche und -kapelle sowie das Gasthaus Kummert geht die nächste Führung "Kirche & Wirtshaus mit Pfiff" am Sonntag, 28. Mai, um 16 Uhr. Treffpunkt ist an der Kirche. 1926 wurde mit dem Bau mehr...

Ein ganz persönlicher Tag im Steinwald

Erstmalig "24 Stunden Steinwald erleben" am 10. und 11. Juni - Anmeldungen bei der Steinwald-Allianz

ERBENDORF. Unter dem Motto "Gestalten Sie Ihre persönlichen 24 Stunden im Steinwald!" findet am 10. und 11. Juni erstmalig die Veranstaltung "24 Stunden Steinwald erleben" des Zweckverbandes Steinwald-Allianz statt. mehr...

Fauré im Zentrum

Kammerkonzert mit Klavierliedern im Kloster

SPEINSHART. Das "Speinsharter Kammerkonzert" am 28. Mai um 16 Uhr ist einem einzigen Komponisten gewidmet. Alle Stücke, die Eva Haberberger (Gesang) und Barbara Thalhammer (Klavier) im Musiksaal zu Gehör bringen, stammen mehr...

Individuelle Lösungen zum Energiesparen

"ETZ Nordoberpfalz" stellt neuen Flyer für kostenlose Bürgerenergieberatung vor

NEUSTADT/WN. Geschäftsführer Matthias Rösch vom "ETZ Nordoberpfalz" stellte Landrat Andreas Meier, seinem Tirschenreuther Kollegen Wolfgang Lippert und Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß den neuen Flyer für die mehr...

BÄRNAU

Internationales Flair

Freikarten gewinnen für Vorentscheid zum Grand Prix der Blasmusik

Der erste Vorentscheid zum Grand Prix der Blasmusik geht am Montag, 5. Juni, um 19.30 Uhr am Festplatz in Thanhausen über die Bühne. Mit dabei sind die achtköpfige Formation "Meeblech", die "Allgäu Böhmische" und das mehr...

Kaffeekränzchen mit Niveau

"Elterntalk im Wohnzimmer": Regelmäßiges Angebot von Kommunalen Jugendarbeit

AMBERG-SULZBACH. So unterschiedlich Kinder auch sein können, die Probleme oder Fragestellungen bei den Eltern sind doch in den meisten Fällen die gleichen: ein ausgeprägter Fernseh- oder Handy-Konsum, Suchtgefahren bei mehr...

Luftiges Ereignis

Elf Jahre Luftmuseum: Fest und Luftboottreffen am Sonntag

AMBERG. Seinen elften Geburtstag feiert das Luftmuseum mit dem Luftboottreffen und einem Fest am Sonntag, 28. Mai. Um 14 Uhr werden die Gummiboote zu Wasser gelassen. Start ist an der Kräuterwiese (die genaue mehr...
Zum Artikel: Mohrs Ecken-Archiv
Zum Artikel: Stammtischarchiv
Wetter in...
  • Wetterlage: 1
    Amberg
    23°C  |  8°C  |  mehr

Aktuelle Veranstaltungen

Beilagen

Frühere Ausgaben:

Nah an den Bedürfnissen

Bayerische Volkshochschulen tagten in Amberg: Zukunft der Erwachsenenbildung

AMBERG. Vertreter von rund 100 Volkshochschulen aus ganz Bayern beschäftigten sich vorige Woche im ACC mit der "Zukunft der Erwachsenenbildung". Geladen hatte der Bayerische Volkshochschulverband, der die 217 bayerischen mehr...

Schlange stehen für tolle Schmankerl

Die Food-Trucks kommen nach Weiden

WEIDEN. Sie fallen wie die Heuschrecken in die Städte ein. Nur dass sie nichts aufessen, sondern Essen mitbringen: die Food-Trucks. Nach dem großen Erfolg voriges Jahr kommen sie wieder nach Weiden. Am Samstag, 20. Mai, mehr...

25 Hotspots in der Innenstadt

Amberg-WLAN ab sofort ein Teil des Bayernnetzes

AMBERG. Nicht nur in rund 20 Regionalbussen des Nahverkehrs Amberg-Sulzbach kann mit dem Bayern-WLAN ab sofort kostenlos im Internet gesurft werden. "Auch das AM-WLAN, das freie Angebot der Stadt Amberg, wird ab sofort mehr...

99 Luftballons steigen

"30. Maisel's Weissbierfest": Vier Tage volles Programm auf dem Brauereihof

BAYREUTH. Traditionell am Wochenende vor Christi Himmelfahrt feiert Maisel sein "Weissbierfest" auf dem Brauereigelände an der Hindenburgstraße - in diesem Jahr bereits zum 30. Mal. Der Eintritt ist frei und das Programm mehr...

Auf leisen Pfoten

Lichtbildervortrag über die faszinierende Wildkatze

SULZBACH-ROSENBERG. Die Europäische Wildkatze (Felis sylvestris) ist wohl eine der heimlichsten Bewohnerinnen in Deutschlands Wäldern. Auch Experten bekommen sie nur in seltenen Fällen in der freien Wildbahn zu Gesicht. mehr...

Aus Böhmen und der Oberpfalz

"Con Brio" als Quartett im Kloster

SPEINSHART. Das in Amberg beheimatete Ensemble "Con Brio" führt am Sonntag, 21. Mai, um 19 Uhr in der Klosterkirche Werke bekannter und unbekannter Komponisten aus Böhmen und der Oberpfalz auf. Zu hören ist Musik des mehr...

Begegnungen

Im "Capitol" treffen sich fünf Musiker zur "Akkordeonale"

SULZBACH-ROSENBERG. Was ist schöner als ein Akkordeon? Fünf Akkordeons auf der "Akkordeonale". Am Dienstag, 23. Mai, um 20 Uhr treffen im "Capitol" bayerische Bandoneon-Grooves auf temperamentvollen Jazz aus Frankreich, mehr...

Feier mit Gottesdienst

20 Jahre "Ensemble Kreuzer"

MITTERTEICH. Das 20-jährige Chorjubiläum feiert das "Ensemble Kreuzer", Kulturpreisträger des Bezirks Oberpfalz, am 20. Mai um 18 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Sankt Jakob. Unter der Leitung von mehr...

Flucht aus der Enge des Alltags

Vortrag über die Konzerte im Gefangenenlager Amberg-Kümmersbruck

KÜMMERSBRUCK. Die französischen, russischen und italienischen Soldaten, die 1914 bis 1918 im Amberger Lager auf der "Kümmersbrucker Heide" interniert waren, erlebten ihre Gefangenschaft im Feindesland als bedrückende mehr...

Hoheit gesucht

Der Stammtisch "Höhe 308" wählt zum achten Mal die Bierkönigin

WEIDEN. Die Stammtischfreunde der "Höhe 308" rufen zur Wahl der achten "Weidener Bierkönigin" auf. Bewerben sollten sich die Oberpfälzer Mädchen schnell. Denn bereits am Samstag, 10. Juni, findet zur Stimmungsmusik der mehr...

Honig ernten wie Naturvölker

Vortrag über "Extensive Bienenhaltung" von Dr. Stefan Berg im Gartenschulhaus

WALDSASSEN. Die extensive Betriebsweise ist die einfachste und ressourcenschonendste Möglichkeit der Bienenhaltung und bei vielen Naturvölkern gang und gebe. Am Mittwoch, 24. Mai, findet von 14 bis 17 Uhr im mehr...

AMBERG

Karaoke-Komödie

Viel Musik und Pep im "Tussipark"

Mehr braucht es nicht: das Parkhaus eines Shopping-Centers und vier grundverschiedene Frauen, die reichlich Männerfrust haben - schon ist der "Tussipark" gegründet. Die soeben gekündigte Jennifer, die gestresste Grit, die mehr...

Lieder in Ladino

Das Duo "Marcia:Bloom" gibt Konzert in der alten Synagoge

SULZBACH-ROSENBERG. Das Duo "Marcia:Bloom" verpackt die alte Sprache Ladino, das Spanisch der sephardischen Juden, in einen modernen Sound und möchte so alle Generationen erreichen und auf diese Sprache aufmerksam machen. mehr...

Mittendrin statt nur dabei

Regen und Sonnenschein: 756 Teilnehmer starteten beim Inklusionslauf

MITTERTEICH. Strahlende Teilnehmer, fröhliche Kinder und zufriedene Organisatoren - trotz einiger Regenschauer nahmen am Samstagnachmittag 756 Läuferinnen und Läufer am neunten Inklusionslauf "Laufend helfen" der mehr...

"Neuer Stadteingang" nimmt Formen an

Grundstein für das Erweiterungsgebäude des Landratsamts gelegt

NEUSTADT/WN. Falls Archäologen in vielleicht tausend Jahren einmal Grabungen auf dem Gelände des gerade entstehenden Neubaus des Landratsamts machen, wird ihnen eine Zeitkapsel in die Hände fallen, die an diesem Montag mehr...
Zum Artikel: Neu im Kino: "Alien: Covenant"

Neu im Kino: "Alien: Covenant"

Zurück in den finstersten Ecken des Weltraums

Absolute Stille herrscht an Bord des Raumschiffs "Covenant". Die Besatzung und die rund 2000 Passagiere an Bord befinden sich in künstlichem Tiefschlaf. Lediglich der Android Walter (Michael Fassbender) spaziert durch die mehr...

WEIDEN

"Tag der offenen Tür"

Sozialkaufhaus Werkhof feiert Geburtstag

Der Werkhof, das Sozialkaufhaus der Diakonie, feiert 20-jähriges Bestehen. Im Frühjahr 1997 wurde in der Christian-Seltmann-Straße 43 der Startschuss für den "Werkhof Weiden" gegeben. Nach einer Zwischenstation in der mehr...

WEIGENDORF

Wo der Bayer "Melber" heißt

Lebendiges Stück Heimat: Jetzt bewerben für das Projekt "Hausnamen"

Wenn man in Oed zum "Landgasthof Bayerischer Johann" (vormals bekannt als "Zur Traube") geht, verabredet man sich beim "Melber". Und klar: Der "Elektro Maul" wird überall "Hausl" genannt. Der "Schaffer" in Deinsdorf heißt mehr...
Zum Artikel: Explosionen und ein fliegender Hund

Weiden

Explosionen und ein fliegender Hund

"Boxxenstopp" mit spektakulären Vorführungen

Normalerweise stören Zuschauer als Gaffer bei Rettungseinsätzen und haben neuerdings auch mit einer Strafe zu rechnen. Beim 16. „Boxxenstopp“ auf dem Naabwiesen-Parkplatz, dem Verkehrssicherheitstag der Polizei, waren sie jedoch ausdrücklich erwünscht. Feuerwehr, Polizei, BRK und THW zeigten auf der eigens abgesperrten Dr.-Pfleger-Straße gleich vor dem Neuen Rathaus spektakuläre Einsätze. Moderiert wurden sie von Jürgen Meyer von Radio Ramasuri. mehr...
Zum Artikel: Haialarm im Springerbecken

Tirschenreuth

Haialarm im Springerbecken

Saisonbeginn im Freibad Tirschenreuth

Bademeister im Freibad müsste man sein: Dann hat man den ganzen Winter frei. Ganz falsch: Schwimmmeister (so heißt er offiziell) Peter Faget und Fachangestellter Wolfgang Nurtsch haben mit dem Team der Stadtwerke in der kalten Jahreszeit das Freibad wieder flott für die neue Saison gemacht, die am Samstag begann. Mehr ein Gag am Rande: Beim Neuanstrich des Bodens im Springerbecken hat man ein paar Haifische dazu gemalt. mehr...