17.02.2017  | Netzcode: 5192192
Weiden

OWZ am Wochenende: "Ludwich, di ziach i eine"

Ludwig Kreutzer über seinen 42,195 Kilometer langen Weg zum Glück

"Marathons machen glücklich." - Ludwig Kreutzer
"Marathons machen glücklich." - Ludwig Kreutzer reist dafür seit Jahrzehnten auch in weit entfernte Länder. Unser Bild zeigt ihn in Beirut: "Wahrhaft biblische Eindrücke. Du hast Geschichte gefühlt." Bild: privat
Auf den letzten Metern verlassen ihn die Kräfte. 31 Grad, die ganze Strecke ein Backofen. Lange Zeit schon hat er nichts mehr getrunken. Das rächt sich jetzt. Ludwig Kreutzer stürzt, rappelt sich wieder auf, läuft weiter. Immer die Ziel-Uhr im Blick. Es bleiben ihm nur Sekunden.

Der Marathoni liebt seinen Sport. Selbst wenn es mal nicht so läuft beim Laufen. Selbst wenn die letzten Schritte zum Martyrium werden – wie hier in Regensburg. Nach der Ziellinie klappt er zusammen. Dehydriert. Die Sanis hängen ihm eine Kochsalzlösung an, die Uhr zeigt 2 Stunden 59 Minuten. So schnell war er noch nie! Kreutzer ist glücklich.

Nach der Infusion sei er gleich wieder wohlauf gewesen, erinnert sich der Weidener. „Ich wollte einfach unter den drei Stunden bleiben. Davon träumt jeder ambitionierte Marathonläufer“. Er hing sich an einen Zugläufer, der sein Tempo an diesem Zeitziel ausrichtete. „Als ich gegen Ende als einziger noch mit ihm mithalten konnte, spornte er mich an: „Kumm’ Ludwich, di ziach i eine!“

„Glück und Freude verspürst du beim Marathon immer. Das ist ein Kick, der sich mit Worten nicht beschreiben lässt. Es gibt dir ein Gefühl der Stärke, ja, der Unbezwingbarkeit.“ Einmal – „es war in Berlin, 2001“ – habe er einen richtigen Flow erlebt. „Ich hatte das Gefühl, dass mein Geist neben meinem Körper her läuft. Ich konnte mich quasi selbst beobachten, schwebte über dem Geschehen. Diesen Zustand empfand ich als ganz real.“
Ludwig Kreutzer scrollt im digitalen Album:
Ludwig Kreutzer scrollt im digitalen Album: "Jeder Marathon ist mit einzigartigen Erinnerungen verbunden." Bild: Reiner Wittmann


An 60 Marathons hat der 61-Jährige schon teilgenommen. Dabei ist er in der ganzen Welt herumgekommen. Er war in Frankfurt, Hamburg, Freiburg und München, aber auch in Florenz, New York, Lissabon, Paris, Venedig, Prag oder Rio.

„Jeder Marathon ist aufregend. Du bist immer angespannt, willst ankommen, gut sein.“ Und doch sei jeder Marathon anders, betont der Globetrotter mit den flotten Tretern. „Ich bin immer mit Sportskameraden unterwegs. Und egal, wo auf der Welt wir laufen, wir haben immer Privatanschluss, wohnen oft bei Freunden oder Freunden von Freunden und haben so Gelegenheit, einen Eindruck von Land und Leuten zu bekommen. So wird jeder Marathon zu einem ganz besonderen Erlebnis.“

Kreutzer schaut sich auf dem Tablet Erinnerungsfotos an. „2011 nahmen wir am Marathon in Beirut teil“, bleibt er bei einer Aufnahme hängen. „Wir durften bei einer libanesischen Familie wohnen. Sie Christin aus der Oberpfalz, er Moslem und gebürtiger Libanese. Beide Ärzte, nette Kinder. Aber nicht nur in der Familie, überall im Libanon waren die Menschen unheimlich freundlich und angenehm“, sagt Kreutzer bestimmt. Diese Botschaft ist ihm wichtig.

„Unsere Gastgeber erzählten uns viel über das Land, seine Geschichte, die Menschen. Dann läufst du durch die Stadt und die Häuser beginnen zu sprechen, die Hügel im Umland werden zu biblischen Landschaften. Du beginnst zu verstehen, im Laufen.“ Er schaut auf, sinniert. „Vielleicht war das mein schönster Marathon.“
Die Lauf-Kameraden Norbert Tannhäuser (links) und
Die Lauf-Kameraden Norbert Tannhäuser (links) und Ludwig Kreutzer nehmen in Chikago Marathon-Goldmedaillien-Gewinner Frank Shorter in ihre Mitte. Bild: privat


Dann scrollt Kreutzer weiter in seiner digitalen Bilder-Galerie. „Hier, das war in Chicago“, sagt er und zeigt auf ein Foto von sich und zwei anderen Männern. „Da war ich mit meinem Freund Norbert Tannhäuser. Der Mann in der Mitte ist Frank Shorter. Der hat 1972 in München die Marathon-Goldmedaille gewonnen.“

Das Mekka des Marathon-Sports jedoch ist eine andere Stadt in den USA, Boston. „Das ist der älteste Marathon der Neuzeit. Jeder will hier einmal mitlaufen.“ 2013 konnte sich Kreutzer diesen Traum zusammen mit seinem Lauf-Kompagnon Georg Koller erfüllen.

Der Traum endete mit einem Alptraum. Zwei Islamisten verübten in der Nähe des Zieleinlaufs einen Bombenanschlag. Drei Menschen starben, darunter ein Kind, das seine Mutter anfeuern wollte. „Ich lief durchs Ziel, bog in eine Seitenstraße ein, wo die Busse mit der Wechselkleidung warteten. Plötzlich gab es einen dumpfen Knall. 17 Minuten nach meinem Zieleinlauf. Die Leute sahen nach oben. Ein Gewitter? Es knallte noch einmal. Dumpf, vernichtend. Nein, das war kein Gewitter. Dann herrschte eine Ruhe, wie ich sie an einem solchen Ort, mitten in einer Millionenstadt, mit Tausenden und Abertausenden Menschen um mich herum noch nie vernommen hatte. Nach vielleicht einer halben Minute durchschnitt Sirenengeheul die Stille – und die Stadt versank im Chaos.“
"Boston ist der Wunschtraum eines jeden
"Boston ist der Wunschtraum eines jeden Marathoni." Der endete mit einem Alptraum. Bild: privat


Kreutzer legt das Tablet zur Seite und wechselt das Thema. Einen Marathon zu laufen bedeute mehr, als sich ein paar Tage im Terminkalender anzustreichen und dann in den Flieger oder ins Auto zu steigen. „Du musst dich permanent mental darauf einstellen und eigentlich immer darauf hinarbeiten“, sagt Kreutzer. Das kostet Zeit und Anstrengung. „Ich laufe an fünf Tagen in der Woche. Jeweils ein, zwei Stunden, manchmal auch länger.“

Ein enormes Pensum. Leidet das Privatleben darunter? „Als meine beiden Kinder noch klein waren, bin ich meist nachts gelaufen, wenn sie schliefen. Ja, man muss sich in der Familie arrangieren und auf das Verständnis des Partners hoffen.“

Auf das trifft Kreutzer. „Ich habe mir aber vorgenommen, nur noch einen Marathon im Jahr zu laufen“, sagt er. Im Mai wolle er wieder in Regensburg antreten. Und der Freundschaftsmarathon im Herbst, von Weiden nach Amberg? Mache er da nicht mit? „Oh, der ist heuer ja auch wieder“, schmunzelt er leicht errötend. „Doch, freilich, da bin ich natürlich auch dabei“.
Reiner Wittmann

Zieleinlauf in Boston, Ludwig Kreutzer drückt
Zieleinlauf in Boston, Ludwig Kreutzer drückt noch einmal auf den Auslöser. 17 Minuten später gehen hier zwei Bomben hoch. "Ein dumpfer Schlag. Noch einer. Dann absolute Stille." Bild: privat




Tipps & Erfahrungen


WEIDEN/AMBERG. Vor über einem Vierteljahrhundert lief der Weidener Ludwig Kreutzer, 61, seinen ersten Marathon. Mittlerweile bringt er es auf 60. „Das ist aber nichts Besonderes, andere haben mehr beisammen und sind schneller“, stellt er sein Licht unter den Scheffel. Für die OWZ hat er dennoch gerne aus seinem Läuferleben erzählt und gibt Tipps und Erfahrungen weiter:

„Joggen hält gesund, auch über die Marathon-Distanz. Davon bin ich überzeugt, auch wenn ich keine Studien zur Hand habe. Man muss es aber richtig anpacken, darf es nicht übertreiben und sollte angepasst trainieren“, empfiehlt der Langstrecken-Sportler.

Am besten sei es, sich als Einsteiger von einem anderen Marathoni coachen zu lassen oder sich einer Laufgruppe anzuschließen.

Wer sich für einen Marathon entscheidet, entscheidet sich für das Glück:„Ein Marathon vermittelt ein unbeschreibliches Glücksgefühl, ein Gefühl der Stärke. Dadurch wird man auch in der Arbeit belastbarer“, erklärt Kreutzer, der in Weiden ein Seniorenheim leitet. „Das Laufen ist ein hervorragender Ausgleich.“

Aber: „Du musst immer auf deinen Körper hören und auch Warnsignale wahrnehmen. Ich habe schon viele Einsteiger kennengelernt, die im Training überzogen hatten und dann nicht antreten konnten. Zu viel Eifer kann schaden. Die richtige Dosis macht’s.“

Wichtig ist Konsequenz. Trainiert wird daher auch an Tagen mit schmuddeligem Winterwetter, fünfmal in der Woche. „Da dürften so zwölf Stunden zusammenkommen“, schätzt Kreutzer, der bei Wettbewerben und Training fast immer mit Lauf-Kameraden unterwegs ist: Wer für einen Marathon trainiert, hat Zeit für lange Gespräche.

Für die nächsten Jahre hat sich Kreutzer vorgenommen, jeweils einen Marathon wahrzunehmen („Mit 65 den 65., mit 70 den 70.“). Im Jahr 2017 wird es da aber schon eng, denn außer dem Regensburg-Marathon im Frühjahr steht schon der Freundschaftsmarathon von Weiden nach Amberg auf dem Saison-Plan. „Ein super Lauf, mit einer tollen Atmosphäre, ideal für Einsteiger“, wirbt Kreutzer für die heimische Veranstaltung (die am Sonntag, 17. September 2017, stattfindet; Anmeldungen sind ab sofort möglich auf: www.freundschaftsmarathon.de .
(tt)

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Kreutzer mit Lauf-Partnern: Die Marathon-Vorbereitung kann zum Gemeinschaftserlebnis werden. Archivbild: Gerhard Götz

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