11.03.2017  | Netzcode: 5209245
KASTL

Schäumende Begeisterung

Handgemachte Naturseifen von Claudia Preischl: Verführerisch duftend und zum Anbeißen schön

Sie heißen "Diva", "Rosenrot", "Elfenzart" oder "Tausendschön", bestehen aus hochwertigen Ölen und verströmen einen wunderbaren Duft. Die Rede ist von den handgemachten Seifen von Claudia Preischl. Inzwischen verkauft die Kastlerin ihre kleinen Kunstwerke für das Badezimmer auch im eigenen Laden, von der Badepraline über Salz-, Gärtner- oder Alepposeife bis hin zur Rasierseife in der Dose ist hier alles zu finden. Eins haben die Eigenkreationen von der Seifenmacherin gemeinsam: Sie sind meist rein pflanzlich und enthalten keinerlei synthetische Zusätze.

Es riecht nach Rosen, Erdbeeren, Gurken, Lavendel und Nadelhölzern. Aus jeder Ecke des Ladens strömt einem ein anderer Duft in die Nase, dieser vermischt sich zu einer angenehmen und intensiven Note, die es in dieser Form wohl nur hier gibt. In den Räumen des renovierten Hauses am Kastler Klosterberg (Landkreis Amberg-Sulzbach) war einst eine Apotheke untergebracht, heute verkauft Claudia Preischl hier ihre handgemachten Naturseifen. Wer den kleinen, liebevoll eingerichteten Laden betritt, kommt erst einmal aus dem Riechen und Staunen nicht mehr heraus: In den Regalen finden sich viele kleine Kunstwerke, die nicht nur mit ihrem Duft, sondern auch mit ihren Farben und Eigenschaften begeistern. Da ist etwa die Gärtnerseife, die Mohn und gemahlene Mandeln enthält und so auch hartnäckige Verschmutzungen entfernt. Die Zitronenhain, die gerne von Frauen als Rasierseife verwendet wird, weil die gelbe Tonerde die Klinge sehr gut gleiten lässt. Oder die Kaffeeküchenseife mit Espressopulver, die nicht nur einen Peelingeffekt hat, sondern auch unangenehme Küchengerüche schnell verschwinden lässt.

"Seifen und Körperpflegeprodukte haben mich schon immer interessiert", erzählt Claudia Preischl, die Macherin all dieser duftenden Stücke. "Schon als 15-Jährige habe ich dauernd die Hobbythek geguckt und fand es total spannend, was man da alles selbst herstellen kann." Zu ihrer großen Leidenschaft, dem Seifenmachen, kam die sympathische Kastlerin dann vor rund zehn Jahren, als sie sich wegen der Allergien ihres Sohnes immer mehr damit beschäftigte, welche synthetischen Zusätze handelsübliche Duschgels und Seifen eigentlich enthalten. "Ich habe immer weniger Produkte mit Chemie verwendet", erzählt sie. "Dann ist mir ein Buch über die Herstellung von Naturseifen in die Hände gefallen. Und ich habe angefangen, einfach mal einiges auszuprobieren." Sie lernte viel aus anfänglichen Fehlern - und verbesserte ihre Rezepturen ständig. Anfangs stellte Claudia Preischl nur Seifen für den Eigenbedarf her, doch schon bald waren die Badezimmerregale ihrer Familie und Freunde übervoll mit ihren Natur- und Duftseifen. "Ich hatte ja ständig tausend Ideen im Kopf", sagt sie und lacht. "Und ich wollte immer mehr ausprobieren."

Irgendwann entstand die Idee, die freien Räume im Erdgeschoss ihres Hauses in Kastl zu nutzen - und einen eigenen Laden einzurichten. 2014 öffnete dann die "1. Kastler Seifenmanufaktur" ihre Pforten. Zu ihren Kunden zählen nicht nur ältere Damen mit einer Vorliebe für Lavendelseifen, sondern auch Jungen in der Pubertät, die sich für die "Pickelseife" interessieren, oder gestandene Mannsbilder, die auf die Salzseife schwören. Neben 32 verschiedenen Seifen gibt es im Laden Badepralinen, Badesalz und Deocreme, alles selbstgemacht. Die neueste Kreation nennt sich "Tausendschön" und ist eine milde Gesichtsseife mit Schüsslersalzen und Aloe Vera. Außerdem enthalten sind die ätherischen Öle Geranium und Teebaumöl - wunderbar bei Problemhaut, Pickeln und Mitessern. Seide rundet das Seifchen ab und gibt ein wunderbar cremig-seidiges Gefühl.

"Mit dieser Seife habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt", sagt Claudia Preischl. "Die Idee dazu hatte ich schon vor über einem Jahr. Bis jedoch die richtige Rezeptur gefunden war, das dauerte." Bevor eine Seife in den Ladenregalen landet, ist es oft ein langer Weg. Es muss nicht nur erst die geeignete Rezeptur gefunden und nach der EU-Kosmetikverordnung freigegeben werden. Auch die eigentliche Herstellung der schäumenden Stücke nimmt einige Zeit in Anspruch. In der angrenzenden Seifenküche werden Fette und Öle im Kaltsiedeverfahren geschmolzen, dann mit der Seifenlauge vermischt und in Formen gegossen. Nun beginnt der Verseifungsprozess, der rund 24 Stunden dauert. Danach wird der Barren aus der Form genommen und in gleichmäßige Stücke geschnitten. Rund acht Wochen muss die Seife dann reifen.

Claudia Preischls Laden hat nur zweimal die Woche von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Denn schließlich ist die 44-Jährige hauptberuflich als Teamassistentin in einem großen Amberger Unternehmen tätig. Im Internet bietet sie ihre duftenden Kreationen nicht an. "Das ist mir zu anonym. Außerdem muss man meine Seifen riechen, man muss sie erleben!"

Immer wieder kommt es auch vor, dass dieses Erleben wörtlich genommen wird - und Kinder in ihre Seifentorten und Schokoladenseifen beißen, weil diese nicht nur so verführerisch aussehen, sondern auch noch so lecker riechen. Doch das nimmt Claudia Preischl mit Humor, schließlich hat sie genug Vorrat in der Seifenküche. Und am Wochenende wird wieder neue Seife gemacht - mit schäumender Begeisterung. Evi Wagner


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